EU-Zulassungen 2007

Leicht zugelegt

Foto: GIW

Knapp 16 Millionen Neuzulassungen wurden im vergangenen Jahr in Europa (EU27 und EFTA) registriert. Dies entspricht einem leichten Plus von 1,1 Prozent gegenüber dem Jahr 2006, meldet der europäische Branchenverband ACEA am Mittwoch (16.1.) in Brüssel.

Die Zahl der neu zugelassenen Pkw in Gesamt-Europa ist im Dezember des Jahres 2007 gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,2 Prozent auf 1.122.841 Fahrzeuge gestiegen. Besonders in den neuen EU-Mitgliedsstaaten konnten sich in den vergangenen zwölf Monaten immer mehr Haushalte einen Neuwagen leisten, wohingegen in Westeuropa aufgrund steigender Ölpreise, Steuererhöhungen und sinkender Kaufkraft die Zahl der Neuzulassungen stagnierte (plus 0,2 Prozent).

Deutschland schnitt dabei im Vergleich zu allen anderen Kernmärkten deutlich schlechter ab: 9,2 Prozent betrug das Minus 2007, die Zahl der neu zugelassenen Pkw sank von 3.467.961 im Jahr 2006 auf 3.148.163. Auch in Spanien gingen die Zahlen um 1,2 Prozent zurück. Dagegen stiegen die Zulassungszahlen in Frankreich (plus 3,2 Prozent) und Großbritannien (plus 2,5 Prozent). Italien konnten sogar 160.000 Neuzulassungen mehr verbuchen, ein Anstieg um 7,1 Prozent auf 2.490.570 Einheiten. Große Zuwächse verbuchten auch kleinere Märkte wie Litauen (plus 48,3 Prozent), Rumänien (plus 26,3 Prozent) oder Schweden (plus 8,5 Prozent). Verluste mussten dagegen Finnland (minus 13,8 Prozent) und Ungarn (minus 7,8) hinnehmen.

Bei den einzelnen Herstellern ergab sich zum Jahreswechsel folgendes Bild: Bei den deutschen Herstellern BMW (inklusive Mini plus 6,7 Prozent) und Opel (plus 0,8 Prozent) geht der Trend nach oben. Daimler verzeichnet nach der Trennung von Chrysler ein leichtes Minus von 0,2 Prozent, die Marke Mercedes liegt jedoch mit 0,6 Prozent ebenfalls leicht im Plus. Der VW-Konzern rutschte mit einem Minus von 1,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr ab. Die Neuzulassungen der Marke VW gingen europaweit um 3,4 Prozent zurück, während Audi drei Prozent zulegen konnte.

Fiat gehört auch 2007 zu den Gewinnern

Die Fiat-Gruppe legte um 7,1 Prozent zu, ebenso der Toyota-Konzern (plus 2,5 Prozent). Auch Ford und GM konnten mit 1,7 und 1,6 Prozent einen leichten Aufwärtstrend verzeichnen. Ebenfalls erfolgreich waren die japanischen Hersteller Honda (plus 12,0 Prozent), Suzuki (plus 9,3 Prozent) und Mitsubishi (6,2 Prozent). Die Zahlen des französischen Herstellers PSA Peugeot Citroen blieben mit einem Plus von 0,6 Prozent auf Vorjahresniveau, Renault verbuchte hingegen einen Zulassungsrückgang von 4,4 Prozent. Der Marktanteil der Franzosen sank von 9,2 Prozent im Vorjahr auf 8,7 Prozent. Die VW-Gruppe hält mit 19,7 Prozent weiterhin den größten Marktanteil.

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