EU-Zulassungen

April im Plus

Die Zahl der Pkw-Neuzulassungen in Westeuropa ist im April um 4,1 Prozent auf knapp 1.271.876 Stück gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Damit habe die Zahl der Neuzulassungen in den ersten vier Monaten um 3,2 Prozent über dem Vorjahresniveau gelegen, teilte der europäische Herstellerverband ACEA am Donnerstag (13.5.) in Brüssel mit.

Insgesamt konnte die Autohersteller in Westeuropa in 2004 bislang 5.185.894 Autos absetzen.

Gemessen am April 2003 konnten im abgelaufenen Monat besonders die Märkte in Dänemark (plus 29,5 Prozent), Belgien (plus 22,9 Prozent), Griechenland (plus 21,7 Prozent) und Italien (plus 13,3 Prozent) zulegen. In Deutschland wurden den Angaben zufolge im April 297.126 Fahrzeuge neu zu gelassen, das waren 3,4 Prozent mehr als noch im Vorjahr. Spanien legte um vier Prozent zu, während Frankreich ein Minus von vier Prozent und Großbritannien ein Minus von 3,8 Prozent einfuhr.

Opel und BMW deutlich im Plus

Von den deutschen Herstellern erreichte Opel in Westeuropa ein Neuzulassungsplus von 8,2 Prozent gegenüber dem April 2003. Die BMW Group konnte um 7,7 Prozent (BMW plus 8,0 Prozent; Mini plus 6,3 Prozent) zulegen, Ford um 2,6 Prozent. Der Volkswagen-Konzern steigerte sich um 1,6 Prozent, wobei die Marke VW um 6,1 Prozent zulegen konnte, Skoda steigerte sich um 2,2 Prozent. Audi fuhr ein Defizit von 2,1 Prozent ein, Seat verlor 9,5 Prozent. Rückläufig entwickelten sich die westeuropäischen Neuzulassungen für Daimler-Chrysler. Als Gruppe steht ein Minus von 2,2 Prozent zu Buche. Die Marke Mercedes trägt dazu ein minus von 5,1 Prozent bei, während Smart um 8,8 Prozent und Chrysler gar um 10,3 Prozent zulegen konnte.

Asiaten erneut stark

Die wahren Gewinner kommen aber erneut aus Asien. Während PSA um 3,3 Prozent verlor und Renault 0,3 Prozent einbüßte, legten die Koreaner um 23,6 Prozent und die japanischen Marken insgesamt um 13,0 Prozent zu. Spitzenreiter waren hier Daewoo mit plus 61,2 Prozent, Mitsubishi (plus 26,5 Prozent), Hyundai (plus 19,7 Prozent) und Toyota mit einem Zuwachs von 15,5 Prozent.

Überraschend stark präsentiert sich im April 2004 auch die Fiat Group mit einm Plus von 11,4 Prozent. Besonders stark tat sich Lancia mit einem Zuwachs von 28,4 Prozent hervor, Fiat konnte um 10,9 Prozent zulegen, Alfa Romeo um 4,3 Prozent.

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