EU-Zulassungen

Deutsche gegen den Trend

Foto: GIW

Auf dem europäischen Automarkt sind im September weniger Fahrzeuge zugelassen worden. Die deutschen Hersteller Volkswagen, BMW und Daimler-Chrysler konnten aber gegen den Trend ihre Marktanteile ausbauen.

In der EU (ohne Zypern und Malta) und den EFTA-Staaten (Norwegen, Schweiz, Island) wurden im September rund 1,4 Millionen Autos neu angemeldet und damit 2,6 Prozent weniger als noch im Vorjahresmonat, wie der europäische Branchenverband ACEA am Freitag (13.10.) in Brüssel mitteilte.

Während der Absatz in den meisten Ländern Europas um bis zu 16,9 Prozent einbrach, konnte Deutschland um 4,5 Prozent zulegen. Der Branchenverband erklärt den Rückgang zum Teil damit, dass der September in den meisten Ländern einen Arbeitstag weniger aufgewiesen habe als im Vorjahr.

Volkswagen und BMW konnten den Absatz entgegen den Trend um 2,2 Prozent auf 271.581 erhöhen. Der Marktanteil der Wolfsburger stieg von 18,4 auf 19,3 Prozent. Am stärksten zulegen konnte die Marke Audi, deren Marktanteil von 3,7 auf 4,1 Prozent stieg. Auch die anderen Konzernmarken konnten ihre Marktanteile ausbauen. Bei der Kernmarke VW ging der Absatz um 0,3 Prozent zurück. Bei geschrumpftem Marktvolumen stieg dabei der Marktanteil aber von 10,1 auf 10,4 Prozent.

Die BMW Group erhöhte den Absatz um 2,4 Prozent auf 84.740 Fahrzeuge und baute damit den Marktanteil von 5,7 auf 6,0 Prozent aus. Während die Marke BMW beim Absatz um 6,5 Prozent zulegte, brach der Absatz des Kleinwagens Mini um 16,3 Prozent ein.

Bei Daimler-Chrysler ging der Absatz um 0,8 Prozent auf 86.873 Fahrzeuge zurück. Bei geschrumpftem Marktvolumen stieg dabei der Marktanteil aber von 6,1 auf 6,2 Prozent. Stark zulegen konnte die Marke Chrysler, während die Marke Mercedes Marktanteile einbüßte. Der Mercedes-Absatz sank um 3,5 Prozent, der Marktanteil ging von 4,8 auf 4,7 Prozent zurück. Chrysler konnte beim Absatz dagegen um 34,8 Prozent zulegen und steigerte seinen Marktanteil von 0,6 auf 0,8 Prozent.

Ihre Marktanteile ausbauen konnten auch Fiat, Ford und Toyota, während die französischen Autobauer Renault und PSA Peugeot Citroen Marktanteile einbüßten.

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