EU-Zulassungen - Europa legt zu

In ganz Europa mehr Pkw-Neuzulassungen

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Zu Jahresbeginn sind in Europa deutlich mehr Autos neu zugelassen worden. Die Zahl stieg im Vergleich zum Januar 2009 um 13 Prozent auf 1.085 894 Stück, teilte der europäische Verband der Automobilhersteller ACEA am Dienstag (16.2.) in Brüssel mit.

Allerdings war der Vorjahresmonat sehr schwach. Erst im Verlauf des Jahres 2009 griffen in zahlreichen europäischen Ländern Programme, um den Neuwagenkauf anzukurbeln, wie in Deutschland mit der Abwrackprämie. Die Kaufunterstützungen wirkten sich den Angaben zufolge im Januar dieses Jahres weiterhin positiv aus.

Außer Deutschland, wo die Abwrackprämie schon ausgelaufen ist, verzeichneten alle großen Märkte, wie Frankreich, Italien, Spanien und Großbritannien zweistellige Zuwachsraten. Auch in den neuen EU-Mitgliedsländern ging es mehrheitlich wieder aufwärts.

Italien wird stärkster Markt

Die Neuzulassungen in Deutschland gingen mit 181.189 um 4,3 Prozent zurück. Stärkster Markt im Januar war Italien, wo 206.341 Neuzulassungen ein Plus von 30,2 Prozent brachten. Großbritannien verzeichnete mit 145.479 Neuzulassungen ein Plus von 29,8 Prozent, in Frankreich sorgten 171.478 Nezulasssungen für einen Zuwachs von 14,3 Prozent. Und selbst der spanische Markt konnte mit 70.130 Neuzulassungen um 18,1 Prozent zulegen.

VW bleibt klar Marktführer

Erfolgreichster deutscher Vertreter war die Volkswagen-Gruppe mit einem Absatzplus von 11,6 Prozent auf 223.800 Stück. BMW konnte den Angaben des europäischen Branchenverbandes ACEA zufolge die Verkäufe um fünf Prozent auf 46.500 Fahrzeuge steigern. Daimler hingegen musste ein Minus von 15 Prozent auf 41.100 Wagen hinnehmen. Die GM-Tochter Opel steigerte den Absatz um 4,3 Prozent auf fast 69.000 Einheiten. Audi fuhr im Januar ein Minus von 0,7 Prozent ein, Ford kam auf plus 4,8 Prozent.

Ordentlich im Plus lagen im Januar auch Hyundai (plus 51,6 Prozent), Kia (plus 37,3 Prozent), Nissan (plus 30,1 Prozent) und auch Toyota (plus 12,0 Prozent). Die Fiat-Gruppe konnte ihren Absatz um 19,4 Prozent steigern, die Renault-Gruppe legte gar um 60 Prozent zu. Peugeot kam auf ein Plus von 20,1 Prozent, Citroen legte um 15,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu.

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