EU-Zulassungen

Februar im Plus

In Westeuropa sind im Februar mehr Pkw zugelassen worden als noch im entsprechenden Vorjahresmonat. Wie der Verband der europäischen Automobilhersteller ACEA am Donnerstag (11.3.) in Brüssel mitteilte, seien die Neuzulassungen um zwei Prozent auf 1.033.312 Stück gestiegen.

Gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum Januar bis Februar stellt sich das Ergebnis dagegen ausgeglichen dar, wurden in beiden Jahren bis Februar 2,206 Millionen Fahrzeuge zugelassen.

Zu den absoluten Wachstumsmärkten im Februar gehören Norwegen mit einem Plus von 27,2 Prozent, Spanien, das um 22,5 Prozent zulegen konnte sowie Belgien (plus 14, 2 Prozent) und Island (plus 13,1 Prozent). Von den europäischen Kernmärkten konnte lediglich Großbritannien um 3,8 Prozent wachsen.

Mit einem Minus von 2,8 Prozent weist der ACEA den Markt in Deutschland aus, Frankreich schrumpfte um 2,7 Prozent, und Italien musste eine Einbuße von 2,2 Prozent hinnehmen.

Asiaten weiter im Aufwind

Betrachtet nach Herstellern fahren auf der Gewinnerstraße abermals die koreanischen und japanischen Hersteller. So legte Mazda um 46,5 Prozent zu, Honda um 34,7 Prozent. Toyota verzeichnete einen Zuwachs um 20,3 Prozent. Bei den Koreanern konnte Kia um 28,8 Prozent zulegen, Daewoo wuchs um 27,7 und Hyundai um 16,8 Prozent.

Von den europäischen Herstellern konnten lediglich Jaguar (plus 47,5 Prozent), Lancia (plus 24,7 Prozent), Mini (plus 18,9 Prozent) und Land Rover (plus 10,6 Prozent) nennenswert zulegen.

Abwärts ging es für die VW Gruppe mit einem Minus von 1,1 Prozent. Hier legte lediglich VW als Marke um 0,6 Prozent zu, alle anderen Konzerntöchter verloren. Daimler-Chrysler büßte um 6,2 Prozent ein, wobei Mercedes 7,2 Prozent und Chrysler 12,9 Prozent verlor und Smart um 7,8 Prozent zulegen konnte. Die BMW Group kam mit einem Plus von 1,4 Prozent davon, wobei nur Mini wuchs und BMW um 2,7 Prozent verlor.

Opel verzeichnete ein Minus von 0,2 Prozent, während die Fiat Gruppe, getragen von Zuwächsen bei allen Marken, um 4,9 Prozent zulegen konnte. Ford dagegen musste ein Minus 2,9 Prozent verkraften, während Renault um 2,9 Prozent wuchs. Auch PSA schiebt ein Minus vor sich her. Als Gruppe schrumpften die Franzosen um 1,8 Prozent wobei Citroen um drei Prozent zulegte und Peugeot 5,6 Prozent verlor.

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