EU-Zulassungen

Herbstdepression

Foto: GIW

Der europäische Pkw-Markt hat nach zwei Monaten im Plus im September wieder einen Zulassungsrückgang verbucht. Insgesamt wurden 1,420 Millionen Autos neu zugelassen, 1,5 Prozent weniger als ein Jahr zuvor, berichtet der europäische Herstellerverband ACEA am Dienstag (16.10.) in Brüssel.

Im Juli und August hatte der Automarkt in Europa noch deutliche Zuwächse verzeichnet, so dass die Zulassungszahlen für die ersten neun Monate des Jahres noch bei einem Plus von 0,7 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum liegen. Die Gesamtzulassungen von Januar bis September belaufen sich auf rund 12,2 Millionen Pkw.

Der Rückgang im September sei vor allem in den westeuropäischen Staaten zu verzeichnen (minus 2,1 Prozent), während die Zahlen in den neuen EU-Staaten weiter stiegen (plus 9,5 Prozent). Besonders in Deutschland habe es im Vergleich zum Vorjahresmonat einen Einbruch von elf Prozent gegeben. Weitere Märkte mit starkem Abwärtstrend: Spanien (minus 7,7 Prozent), Österreich (minus 9,3 Prozent), Ungarn (minus 11,6 Prozent) und Finnland (minus 16,3 Prozent).

Zulegen konnten dagegen Frankreich (plus 3,2 Prozent) und Großbritannien (plus 1,3 Prozent), der Markt in Italien stagnierte (plus 0,2 Prozent).

VW im Rückwärtsgang

Auch für die Volkswagen-Gruppe ging es im vergangenen Monat bergab: 6,8 Prozent musste der Konzern einbüßen, lediglich die spanische Tochter Seat konnte europaweit zulegen (plus 4,1 Prozent). Skoda verlor sogar zweistellig (minus 11,5 Prozent). Der Marktanteil ging von 19,3 auf 18,3 Prozent zurück - VW bleibt dennoch Marktführer. Erhebliche Verluste mussten auch Renault (minus 11,3 Prozent), Toyota (minus 7,2 Prozent) und Kia (minus 10,5 Prozent) hinnehmen.

Gegen den Trend punkteten dagegen BMW (plus 3,7 Prozent), Daimler (plus 5,7 Prozent) und GM (plus 6,3 Prozent). Die starken Zuwächse des italienischen Autobauers Fiat hielten sich im September mit 4,2 Prozent in Grenzen - ein Schwachpunkt im Konzern: Alfa Romeo mit einem Rückgang von 4,8 Prozent. Starke Zahlen legten auch die japanischen Autohersteller Honda (plus 12,2 Prozent) und Suzuki (11,5 Prozent) hin.

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