EU-Zulassungen

Knapper April

In Europa verringerte sich die Zahl der Auto-Neuzulassungen um 0,8 Prozent von 1.368.086 im Vorjahresmonat auf nun 1.357.474 Einheiten, nach einem Minus von 4,7 Prozent im März. Das teilte der europäische Verband der Automobilhersteller ACEA mit.

Für Deutschland, den größten Automobilmarkt in Europa, wurde im April allerdings eine Zunahme um 4,1 Prozent auf nun 309.378 Neuzulassungen gemeldet. Im März war noch ein Rückgang von 0,4 Prozent ausgewiesen worden. Deutlich zugelegt haben auch die Volumenmärkte in Frankreich (plus 12,2 Prozent) und in Spanien (plus 6,6 Prozent). Abwärts ging es auf den Märkten Italiens (minus 6,4 Prozent) und Großbritanniens (minus 4,0 Prozent).

Deutsche Marken profitieren

Besonders profitiert vom zarten Autofrühling in Europa haben deutsche Marken. So konnten gerade BMW, Audi und Smart überdurchschnittlich zulegen. Die BMW Group steigerte sich gegenüber dem April 2004 um 22,9 Prozent und erreichte einen Marktanteil von 5,3 Prozent (plus 1,0 Prozent). Audi konnte um 21,6 Prozent zulegen und seinen Marktanteil um 0,7 Prozent auf 4,6 Prozent steigern. Die Kleinwagenmarke Smart konnte 22,5 Prozent mehr Autos als im Vorjahr verkaufen und sicherte sich damit einen Marktanteil von 1,0 Prozent.

Marktführer im April bleibt aber der Volkswagenkonzern, der mit einem Verkaufsplus von 6,0 Prozent einen Marktanteil von insgesamt 18,8 Prozent erreichte. Stärkste Einzelmarke wurde Renault mit einem Marktanteil von 10,6 Prozent. Trotz einem um 1,7 Prozent rückläufigen April-Ergebnis konnte die PSA Group mit einem Marktanteil von 13,7 Prozent den Rang zwei bei den Herstellern belegen.

Die GM Group kam auf ein Ergebnis von 10,8 Prozent, wobei besonders Opel (plus 7,7 Prozent) und Chevrolet (plus 7,1 Prozent) zum um 0,6 Prozent gesteigerten Marktanteil beitragen. Die Ford Group verlor von 11,3 auf 10,4 Prozent und musste in allen Marken Einbußen hinnehmen. Weiter abwärts ging es für die Fiat Group, die von 7,6 auf 6,4 Prozent einbrach. Knapp dahinter folgt mit 6,3 Prozent Daimler-Chrysler, wo neben den satten Smart-Zuwächsen Mercedes um 1,9 Prozent zurückging. Stärkster Autobauer aus Fernost war Toyota mit einem Marktanteil von 5,2 Prozent und einem April-Plus von 4,7 Prozent. Den größten Einbruch erlebte die zahlungsunfähige MG-Rover-Gruppe mit minus 76,1 Prozent und einem Marktanteil von nur noch 0,2 Prozent.

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