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EU-Zulassungen

Mai im Minus

Die Neuwagenzulassungen in Europa (EU + EFTA) sind im Mai um 7,8 Prozent auf 1,334 Millionen Fahrzeuge eingebrochen. Das geht aus den Zahlen des europäischen Automobilverbans ACEA vom Freitag (13.6.) hervor.

Im bisherigen Jahresverlauf sank der Absatz an Neuwagen gegenüber dem Vorjahr von 6,969 Millionen auf 6,919 Millionen und damit um 0,7 Prozent.

Zum satten Mai-Minus trugen vor allem die rückläufigen Neuzulassungen in den Volumenmärkten Deutschland (275.259/minus 6,2 Prozent), Spanien (116.108/minus 24,3 Prozent), Italien (204.607/minus 17,6 Prozent) und Großbritannien (179.272/minus 3,5 Prozent) bei. Zulegen konnte von den großen Märkten lediglich Frankreich um sieben Prozent auf 184.463 Neuzulassungen.

Erfolgreichste Marke in Gesamteuropa blieb auch im Mai VW mit einem Marktanteil von gegenüber dem Vorjahr unverändert 10,5 Prozent. Durch den geschrumpften Gesamtmarkt reduzierten sich aber auch der VW-Neuzulassungen um 8,2 Prozent. Auch als Gesamtkonzern stellen die Wolfsburger mit einem Marktanteil von 20,2 Prozent den Spitzenreiter dar, wobei auch hier die Neuzulassungen um 8,1 Prozent zurückgingen.

Die PSA-Gruppe kommt auf einen Marktanteil von 13,1 Prozent, verliert aber um 7,9 Prozent bei den Neuzulassungen gegenüber dem Mai im Vorjahr. Mit 10,6 Prozent ist der Marktanteil der Ford Gruppe bei einem Minus von 8,6 Prozent dennoch stabil. GM kommt mit seinen Marken bei einem Neuzulassungs-Minus im Mai von 5,4 Prozent auf einen Marktanteil von 10,0 Prozent.

Es folgen Renault (8,8 Prozent bei einem Minus von 5,7 Prozent), die Fiat-Gruppe (8,5 Prozent/minus 4,5 Prozent), BMW (5,8 Prozent/minus 4,4 Prozent), Daimler 85,0 Prozent/minus 13,2 Prozent) und die Toyota-Gruppe (4,9 Prozent/minus 21,6 Prozent).

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