EU-Zulassungen

Minus im Januar

In Westeuropa sind im Januar mit 1.173.273 Neuzulassungen 1,6 Prozent weniger neue Autos erstmals in den Verkehr gebracht worden, als noch vor einem Jahr. Das teilte der europäische Automobilverband ACEA am Donnerstag (12.2.) in Brüssel mit.

Überdurchschnittlich eingebrochen sind dabei die Märkte in Deutschland (minus 12,4 Prozent), Schweden (minus 16,4 Prozent) und Frankreich (minus 11,9 Prozent). Leichte Einbußen trafen Belgien (minus 6,3 Prozent), Österreich (minus 5,3 Prozent) und Portugal (minus 3,9 Prozent).
Zu den klaren Gewinnern zählen die Märkte in Finnland (plus 30, 9 Prozent), Dänemark (plus 14,0 Prozent), Norwegen (plus 17,6 Prozent) und Island (plus 14,9 Prozent). Zugelegt haben auch Griechenland (plus 7,2 Prozent), Italien (plus 5,6 Prozent) und Großbritannien (plus 5,8 Prozent).

GM, VW und Daimler-Chrysler mit satten Rückgängen

Betrachtet nach Herstellern musste GM mit minus elf Prozent den größten Rückgang hinnehmen. Opel als wichtigste GM-Marke in Europa kam ebenfalls auf ein Minus von elf Prozent. Dicht dahinter folgt der VW-Konzern mit einem Schwund um 10,2 Prozent, wobei die Stamm-Marke VW 10,5 Prozent einbüßte und Seat ein Minus von 17,7 Prozent einfuhr. Zu den Verlierern zählt auch der Daimler-Chrysler-Konzern mit minus 8,3 Prozent. Hier verzeichnet Mercedes einen Rückgang um ebenfalls 8,3 Prozent, Chrysler gar um 14,8 Prozent. Deutlich abwärts ging es ebenfalls für PSA (minus 8,6 Prozet), wobei Citroen 7,1 Prozent einbüßte und Peugeot um 9,8 Prozent nachließ. Mit einem blauen Auge davon kamen Renault (minus 2,8 Prozent) und die BMW-Gruppe, die nur ein Minus von 0,9 Prozent verzeichnete.

Die Gewinner kommen aus Fernost

Neben den Verlierern gab es aber auch klare Gewinner - und die kommen zum wiederholten Male überwiegend aus Fernost. So legten die japanischen Hersteller insgesamt um 20,1 Prozent zu, die Koreaner konnten sogar 20,9 Prozent mehr Autos absetzen. Besonders positiv in Szene setzen konnten sich Kia (plus 33 Prozent), Toyota (plus 29,2 Prozent), Daewoo (plus 27,9 Prozent) und Mazda (plus 24,8 Prozent).

Zu den wenigen europäischen Gewinnern gehören die Ford Gruppe mit einem Zuwachs von 0,7 Prozent - wobei den größten Anteil Jaguar mit einem Zugewinn um 43,2 Prozent beisteuerte - sowie die angeschlagene Fiat Gruppe mit einem leichten Plus von 1,4 Prozent. Hier hatte Lancia mit plus 20 Prozent das größte Wachstum zu verzeichnen.

Täglich wissen was läuft
Hier gibt´s den Gratis-Newsletter rund um Auto, Motor und Sport.

Neues Heft
Top Aktuell Porsche Macan, Facelift 2019 Porsche Macan (2019) Facelift Scharfes Heck, starke Motoren
Beliebte Artikel VW T-Roc Fahrbericht Neuzulassungen März 2018 T-Roc und Space Star in den Top 50 Neuzulassungen Logo Neuzulassungen März 2018 Die Tops und Flops der Marken
Anzeige
Sportwagen Toyota Supra - Sportcoupé - Fahrbericht Toyota GR Supra (2019) Premiere in Detroit Lexus RC F Track Edition Lexus RC F Track Edition (2019) Mit 500 PS auf die Piste
Allrad Porsche Macan, Facelift 2019 Porsche Macan (2019) Facelift Scharfes Heck, starke Motoren Audi SQ5 3.0 TFSI Quattro, Exterieur, Heck SUV Neuzulassungen November 2018 Audi und Porsche unter Druck
Oldtimer & Youngtimer Porsche 911 Turbo 993 Project Gold Porsche 911 Turbo 993 Project Gold Klassiker bringt 2,7 Mio. Euro Oldtimer Galerie Toffen 20.10.2018 Auktion Oldtimer Auktion Toffen 2018 Saab-Schnäppchen für 3.000 Euro