EU-Zulassungen

November-Plus

Die Zahl der Autoneuzulassungen in Westeuropa stieg im November um 9,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresvergleichsmonat. Insgesamt wurden 1.141.954 erstmals in den Verkehr gebracht, meldet der europäische Autoherstellerverband am Dienstag (14.12.) in Brüssel.

Positiv präsentiert sich auch die Absatzbilanz der ersten elf Monate. Von Januar bis November konnten die Autohersteller in Westeuropa 13.108.752 Pkw absetzen und damit ein Plus von 1,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr generieren.

Einen kräftigen Schub konnte auch der deutsche Automarkt verbuchen. Im November kletterten die Neuzulassungen um 11,1 Prozent auf 284.765 Fahrzeuge. In der Gesamtbilanz für 2004 verkürzte sich der Rückstand zu 2003 mit insgesamt 2.985.082 Neuzulassungen damit auf 0,7 Prozent. Gewonnen haben im November auch die Volumenmärkte in Spanien (plus 13,4 Prozent), Frankreich (plus 18,0 Prozent), Großbritannien (plus 1,8 Prozent) und Italien (plus 0,9 Prozent). Aber auch nahezu alle anderen Märkte schlossen im November deutlich positiv. Lediglich Finnland und Irland bleiben hinter dem Novemberergebnis von 2003 zurück.

VW legt weiter zu

Der Volkswagen-Konzern verbesserte seinen Marktanteil in Westeuropa im November von 18,7 auf 19,2 Prozent. Quotenbringer im Konzern waren die Modelle von VW und Audi, die um 14,9 respektive 19,8 Prozent zulegen konnten. Daimler-Chrysler legte nur schwach von 6,4 auf 6,5 Prozent zu. Hier konnte besonders Smart zulegen (plus 30,4 Prozent), Mercedes steigerte sich um 12,3 Prozent. Seinen Marktanteil steigern konnte auch die BMW Group von 4,7 auf 5,0 Prozent. BMW legte um 17,7 Prozent zu, Mini steigerte sich um 21,1 Prozent.

Positiv entwickelt sich auch das Novembergeschäft des krisengebeutelten Autoherstellers Opel: Plus 11,8 Prozent und ein Marktanteil von 8,9 Prozent. Konkurrent Ford holte sich mit einem Novemberzuwachs von 5,5 Prozent satte 7,9 Prozent vom europäischen Zulassungskuchen.

Fiat weiter abwärts

Aufwärts zeigen auch die Bilanzen der französischen Hersteller. PSA konnte um 6,9 Prozent wachsen und sich einen Marktanteil von 13,3 Prozent sichern. Renault steigerte sich um 7,1 Prozent und errang 11,3 Prozent vom Kuchen. Kein Aufatmen dagegen bei der Fiat Group. Hier stehen im November ein Minus von 7,0 Prozent zu Buche. Der Marktanteil der Italiener fiel von 8,0 auf 6,8 Prozent.

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