auto motor und sport im neuen Design
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EU-Zulassungen

Positiver März

In Westeuropa sind im März 6,9 Prozent mehr Pkw zugelassen worden als noch im entsprechenden Vorjahresmonat. Insgesamt konnten die Autohersteller 1.706.641 neue Fahrzeuge an den Mann bringen, berichtet der Europäische Automobilverband ACEA am Donnerstag (15.4.).

Auch gegenüber dem Vergleichsquartal 2003 konnten die Hersteller in Gesamteuropa mit bislang 3,914 Millionen neu in den Verkehr gebrachten Fahrzeugen um 2,9 Prozent zulegen.

Während Griechenland (plus 35,0 Prozent), Irland (plus 30,2 Prozent), Spanien (plus 28,1 Prozent), Belgien (plus 26,8 Prozent), Dänemark (plus 25,6 Prozent) und Portugal (plus 19,4 Prozent) deutlich zweistellig zulegen konnten, fiel in Deutschland das Wachstum im März mit 4,5 Prozent und in Frankreich mit einem Plus von 5,7 Prozent nur bescheiden aus. Durch das Schrumpfen im ersten Quartal um 2,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr droht dem deutschen Automarkt nun auch der Verlust der Spitzenposition in Europa an Großbritannien. Die Briten kauften in den ersten drei Monaten des Jahres 756.006 Neuwagen, ein Plus von sechs Prozent. In Deutschland waren die Neuzulassungen gegen den europäischen Trend auf 765.304 gesunken.

VW und BMW im Aufwind

Betrachtet nach Herstellern brachte der März nahezu alle Marken einen positiven Schub. VW konnte als Konzern mit zweistelligen Zuwächsen bei allen Marken um 11,6 Prozent zulegen und auch seine Quartalsbilanz mit einem Plus von 1,4 Prozent abschließen. Die BMW Group wuchs im März um 14,2 Prozent, wobei BMW ein Plus von 14,8 Prozent und Mini einen Zuwachs von 11,6 Prozent beisteuerte. Auch im Quartalsergebnis steht bei den Bayern ein Plus von 6,6 Prozent zu Buche.

Um 6,3 Prozent zulegen konnte auch die Ford-Gruppe im März, wobei die Umsatzbringer Jaguar (plus 38,0 Prozent) und Volvo (plus 14,2 Prozent) waren. Im Quartalsvergleich mit 2003 steht bei der Ford-Gruppe ein Plus von 2,5 Prozent zu Buche. Anders sieht es bei Daimler-Chrysler aus. Steht für März noch ein plus von 2,0 Prozent in der Abrechung, wobei Mercedes um 0,8 Prozent verliert und Smart um 21,4 Prozent wächst, so ist im Quartalsvergleich ein Rückgang um 2,8 Prozent zu verbuchen. Auch Opel kann zwar im März um 1,4 Prozent zulegen, verliert aber im Quartal um 3,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Asiaten gewinnen weiter

Zu den absoluten Gewinnern zählen aber die Asiaten. Hyundai legte im März um 23,7 Prozent (Quartal: plus 20,4 Prozent) zu, Kia um 10,0 Prozent (Quartal: plus 12,3 Prozent) und Daewoo gar um 46,3 Prozent (Quartal: plus 34,2 Prozent). Bei den Japanern führt Mazda mit einem Plus von 39,3 Prozent (Quartal: plus 36,9 Prozent), vor Toyota (plus 20,3; Quartal: plus 22,7), Honda (plus 16,7; Quartal: plus 17,4) und Suzuki (plus 14,5; Quartal: plus 15,4).

Die Fiat-Gruppe schließt das erste Quartal 2004 mit einem Absatzplus von 3,0 Prozent und einem März-Plus von 3,4 Prozent ab. Renault kommt auf plus 4,0 Prozent im März und einen Quartalszuwachs von 1,6 Prozent. PSA mit Citroen und Peugeot büßt im März um 2,1 Prozent, und im Quartal um 4,1 Prozent ein. Schlusslicht ist MG Rover mit einem März-Minus von 10,3 Prozent und ein Quartalsverlust von 3,7 Prozent.

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