EU-Zulassungen

Schlechter April - Lexus kommt

Foto: GIW

Die Pkw-Neuzulassungen sind im April im Vergleich zum Vorjahresmonat um 7,3 Prozent eingebrochen. Wie der europäische Herstellerverband ACEA mitteilt, wurden im Berichtsmonat 1.266.242 Autos erstmals neu zugelassen. Als Grund nennt der ACEA unter anderem die Osterfeiertage, die in diesem Jahr in den April fielen.

Besonders in den großen fünf Märkten nahm die Registrierungsquote deutlich ab: So verzeichnet Spanien ein Defizit von 10,5 Prozent, Großbritannien ein Minus von 9,1 Prozent und Deutschland ein Minus von 8,9 Prozent. In Frankreich und Italien ging die Quote um 6,7 beziehungsweise 6,3 Prozent runter. Positiv entwickelte sich zum Beispiel der Markt in Belgien mit einem Plus von 6,5 Prozent und Österreich mit einem leichten Anstieg der Zulassungen um 0,2 Prozent.

Deutsche im Minus - Fiat, Suzuki und Lexus boomen

Im Vergleich der Jahreszeiträume konstatiert der Verband ein leichtes Plus von 0,6 Prozent. So erhielten zwischen Januar und April 2005 5.368.221 Pkw erstmals ein Kennzeichen, in den ersten vier Monaten dieses Jahres waren es 5.402.682 Pkw-Zulassungen.

Während bei den deutschen Hersteller im April unisono die Zahlen mit negativen Vorzeichen ausgewiesen wurden - VW minus 7,3 Prozent, Daimler-Chrysler minus 9,7 Prozent, BMW minus 9,9 Prozent - konnte Fiat eine Gesamt-Plus von 12,0 Prozent einfahren. Besonders die Marken Fiat und Alfa Romeo trugen mit plus 16,9 Prozent respektive 9,7 Prozent zur Steigerung bei. Lancia hingegen fuhr ein Defizit von 11,8 Prozent ein. Im Vergleich der Jahreszeiträume stehen die Italiener ebenfalls gut da. 15,7 Prozent mehr Zulassungen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sprechen eine deutliche Sprache. Auch hier sind Fiat und Alfa für den Erfolg zuständig gewesen. Besonders zu erwähnen: Während die Marke Toyota ein leichtes Minus von 1,0 Prozent im April und plus 0,5 Prozent zwischen Januar und April verzeichnet, boomt Lexus mit großen Zuwachsraten von 63,4 Prozent beziehungsweise 103,1 Prozent.

Ebenfalls einer der großen Gewinner ist Suzuki. Die Japaner fuhren im April ein Plus von 8,9 Prozent ein und halten sich im Vergleich der Jahreszeiträume bei einem Plus von 25,1 Prozent.

Zu den Verlieren bei den Zulassungen zählen zudem die PSA-Gruppe mit minus 9,1 Prozent (Januar bis April: minus 2,3 Prozent), Ford mit minus 10,9 Prozent (minus 3,0 Prozent), Renault mit minus 12,9 Prozent (minus 10,2 Prozent) sowie Nissan (minus 19,6 Prozent / minus 15,4 Prozent), Hyundai ( minus 15,3 Prozent / minus 2,7 Prozent) und Mitsubishi (minus 26,3 Prozent / 4,7 minus Prozent).

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