EU-Zulassungen

September im Minus

Die Neuwagenzulassungen in Europa waren auch im September weiter rückläufig. Gegenüber dem September 2003 wurden europaweit 0,6 Prozent weniger Autos erstmals in den Verkehr gebracht.

Insgesamt wurden im September 2004 1.353.817 Fahrzeuge erstmals zugelassen. Ein Jahr zuvor verzeichnete der europäische Automobilherstellerverband ACEA nach Angeben vom Mittwoch (13.10.) noch 1.362.350 Neuzulassungen.

Negativ entwickelte sich auch der Markt in Deutschland. 274.542 Erstzulassungen bedeuten ein Minus von 3,7 Prozent gegenüber dem Vorjahresvergleichsmonat. Um zwei Prozent abwärts ging es auch in Großbritannien wo 430.763 Autos neu zugelassen wurden. 154.379 Neuzulassungen und damit ein Minus von 0,7 Prozent stehen für Frankreich zu Buche. Der Markt Italien musste ebenfalls um 0,7 Prozent auf 179.800 Erstzulassungen abspecken

Zu den Gewinnern gehören die Märkte in Spanien (plus 6,2 Prozent / 98.309 Neuzulassungen), Portugal (plus 3,0 Prozent / 13.563), Griechenland (plus 28,6 Prozent / 19.782) und Österreich (plus 2,7 Prozent / 25.109).

Asiaten weiter stark

Betrachtet nach Marken zeigten sich auch im September die Autohersteller aus Asien stark. Kia legte gegenüber dem Vorjahresvergleichsmonat um 62,2 Prozent zu, Hyundai um 29,4 Prozent und Daewoo um 22,7 Prozent. Bei den Japanern konnten Mazda (plus 13,8 Prozent) und Honda (plus 12,1 Prozent) punkten.

Erfolgreich unter den deutschen Anbietern zeigte sich die BMW Group mit einem Zuwachs von 18,7 Prozent, wobei BMW um 22 Prozent und Mini um 7,1 Prozent zulegen konnte. Der Ford Konzern legte um 5,6 Prozent zu, die Marke Ford wuchs um 5,2 Prozent, Volvo um 18,4 Prozent. Positiv fiel die September-Bilanz auch für die GM Gruppe mit plus 1,2 Prozent aus. Opel konnte um 0,9 Prozent zulegen, Saab um satte 18,3 Prozent.

Zu den Verlierern zählt Daimler-Chrysler mit einem Minus von 1,6 Prozent. Einbrüche verzeichneten hier Mercedes (minus 5,4 Prozent) und Chrysler (minus 5,9 Prozent), während Smart um 29,3 Prozent zulegen konnte. Auch die VW Gruppe musste dem September mit einem Minus von 2,0 Prozent abschließen. Die Marke VW büßte 3,9 Prozent und Audi 2,6 Prozent ein. Seat legte um 4,2 Prozent zu, Skoda zeigte sich mit plus 0,1 Prozent nahezu unverändert. 2,3 Prozent abwärts ging es auch für die Fiat Gruppe, wo nur Lancia mit einem Plus von 21,2 Prozent glänzen konnte. Ein deutliches Minus mussten auch die Franzosen verbuchen. Renault brach um 5,2 Prozent ein, PSA um 8,3 Prozent, wozu Peugeot ein Minus von 8,5 Prozent und Citroen ein Minus von 7,9 Prozent beitrug.

VW bleibt Marktführer

Trotz der Minus-Zahlen behauptete die VW Gruppe seine Marktführerschaft in Europa mit einem Marktanteil von 17,1 Prozent, vor PSA mit 12,6 Prozent und Ford mit 12,4 Prozent. Es folgen GM mit 10,0 Prozent, Renault (9,6 Prozent), der Fiat-Gruppe und Daimler-Chrysler mit 6,6 Prozent, der BMW Group (5,6 Prozent) und Toyota (5,1 Prozent).

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