EU-Zulassungen

September im Rückwärtsgang

Foto: GIW

Auch im September zeigen sich die Pkw-Neuzulassungen in Gesamteuropa (EU + EFTA) stark rückläufig. 1,422 Millionen Neuzulassungen bedeuten ein Minus von 8,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das geht aus den Zahlen des europäischen Herstellerverbandes ACEA hervor, die am Mittwoch (15.10.) vorgelegt wurden.

Der starke Einbruch sei überwiegend auf die weltweite Finanzkrise zurückzuführen, erklärt der Verband. Besonders hart traf es unter den Volumenmärkten Großbritannien, wo 330.295 Neuzulassungen ein Minus von 21,2 Prozent ergeben und Spanien, die bei 65.593 Neuzulassungen gar ein Minus von 32,2 Prozent ausweisen. Deutschland kam bei 261.384 Neuzulassungen und einem Minus von nur 1,5 Prozent noch glimpflich davon. Italien hatte mit 176.112 Neuzulassungen ein Minus von 5,5 Prozent zu verkraften. Satt aufwärts ging es dagegen für Frankreich. 160.565 Neuzulassungen ergaben hier ein Plus von 8,4 Prozent.

BMW verliert stark

Die deutschen Autohersteller haben im September bei den Zulassungen in Europa erneut überwiegend verloren. Vor allem für BMW ging es abwärts. Einzig VW stach positiv mit einem Anstieg von 1,4 Prozent zum entsprechenden Vorjahresmonat auf 263.435 Einheiten hervor.  Die Wolfsburger steigerten zudem ihren Marktanteil von 18,3 auf 20,2 Prozent.

Bei BMW sanken die Zulassungen um 15,4 Prozent auf 74.367 Einheiten. Der Marktanteil des Münchner Autokonzerns fiel von 6,2 auf 5,7 Prozent. Bei Daimler gingen die Zulassungen um 6,3 Prozent auf 75.604 Fahrzeuge zurück. Der Marktanteil stieg hingegen leicht von 5,7 auf 5,8 Prozent.

Unter den US-Herstellern litt besonders General Motors (GM) mit einem Minus von 18,1 Prozent auf 129.746 Stück, wobei der Marktanteil von 11,1 Prozent auf 9,9 Prozent fiel. Ford musste ein Minus von 11,4 Prozent auf 136.003 Fahrzeuge verkraften, der Marktanteil sank auf 10,4 Prozent (zuvor 10,8 Prozent). Der größte japanische Hersteller Toyota verzeichnete einen Rückgang um 6,8 Prozent auf 73.748 Einheiten, der Marktanteil erhöhte sich jedoch leicht auf 5,7 Prozent (zuvor 5,6 Prozent).

Gemischte Ergebnisse bei den Franzosen. PSA brach um neun Prozent auf 153.533 Einheiten ein und verlor beim Marktanteil um 0,1 Prozent auf  11,8 Prozent. Renault brachte es auf 102.917 Neuzulassungen (minus 2,1 Prozent) konnte aber beim Marktanteil von 7,4 auf 7,9 Prozent zulegen.

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