EU-Zulassungen

Stagnation in 2005

Der europäische Automarkt hat 2005 stagniert. Die Zahl der Pkw-Neuzulassungen habe zwischen Januar und Dezember bei 15.222.939 Fahrzeugen und damit um 0,7 Prozent unter dem Vorjahreswert gelegen, berichtete der europäische Herstellerverband ACEA am Montag (16.1.) in Brüssel.

Im Dezember wurden 1.070.507 Fahrzeuge zugelassen (minus 3,9 Prozent zum Vorjahr). Der Verband wertet die Zahlen für 23 EU-Mitgliedsstaaten und die EFTA-Länder Island, Norwegen, Schweiz und Liechtenstein aus.

Zu den Verlierermärkten im Dezember 2005 gehören Deutschland mit 256.873 neu zugelassenen Pkw und einem Minus von 8,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresvergleichsmonat, Frankreich mit einem Minus von 1,4 Prozent, Italien verliert 6,3 Prozent und Spanien büßt 0,4 Prozent ein. Gewinnen konnte von den Volumenmärkten nur Großbritannien mit einem Plus von 8,7 Prozent.

Über das ganze Jahr gesehen konnte der deutsche Markt um 1,6 Prozent auf 3.319.259 Autos zulegen. Frankreich fließt mit einem Plus von 2,7 Prozent in die Jahresbilanz ein, Spanien mit plus 0,8 Prozent. Mit einem Minus von 1,3 Prozent schloss der Markt in Italien, Großbritannien fuhr ein Mus von 5,0 Prozent ein.

VW bleibt europaweit vorn

Der Volkswagen-Konzern steigerte im Dezember seinen Marktanteil auf 21,2 (Vorjahr: 20,5) Prozent. Die BMW Group kommt unverändert auf 5,5 Prozent, Daimler-Chrysler büßte von 6,1 auf 5,8 Prozent ein. Renault verlor von 9,8 auf 9,6 Prozent, PSA von 12,7 auf 12,6 Prozent. Zulegen konnten Ford von 10,0 auf 10,4 Prozent Marktanteil, GM gewann um 0,3 Prozent und erreichte einen Marktanteil von 11,2 Prozent. Um einen Prozentpunkt aufwärts ging es für Toyota, die einen Marktanteil von 5,6 Prozent im Dezember 2005 erreichten. Die Fiat Gruppe hielt sich uverändert bei 6,3 Prozent.

Betrachtet über das Gesamtjahr 2005 konnte sich der VW-Konzern einen Marktanteil von 19,3 Prozent (plus 0,7 Prozent) sichern. Auf Rang zwei folgt PSA mit 13,5 Prozent (minus 0,3 Prozent), gefolgt von Ford (10,7/minus 0,3), GM (unverändert 10,7), Renault (9,8/minus 0,4), Fiat (6,5/minus 0,9), Daimler-Chrysler (unverändert 6,0 Prozent), Toyota (5,4/plus 0,3) und der BMW Gruppe (5,1/plus 0,5).

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