Europcar

Keine Job-Gefahr

Foto: Europcar

Der französische Finanzinvestor Eurazeo plant bei Europcar nach der bevorstehenden Übernahme der VW-Tochter keinen Stellenabbau.

Eurazeo-Vorstandschef Patrick Sayer habe den Arbeitnehmervertretern in Paris zugesagt, dass er weder einen Stellenabbau noch eine Verlagerung der Unternehmenszentralen von Europcar plane, sagte Europcar-Gesamtbetriebsratschef Bernd Lubig dem "Hamburger Abendblatt". Diese Zusicherung solle auch Bestandteil des schriftlichen Vertrages über die Übernahme der VW-Tochter werden, deren Deutschland-Zentrale in Hamburg sitzt.

Die Ankündigung der Übernahme der VW-Tochter Europcar wird in Kürze erwartet. In Finanzkreisen wurde für Europcar ein Wert von bis zu drei Milliarden Euro genannt.

Laut Lubig hat Sayer ferner zugesagt, dass Eurazeo sich mindestens fünf Jahre an Europcar binden und das Unternehmen weder an einen direkten noch an einen indirekten Wettbewerber verkaufen will. Damit seien Befürchtungen bei Europcar vom Tisch, dass das Netz und die Verwaltung der Firma bei einer möglichen Zusammenlegung mit einem Wettbewerber ausgedünnt werden könnten, schreibt die Zeitung.

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