Europcar setzt weiter auf Wachstum

Foto: Europcar

Der Autovermieter Europcar erwartet in Deutschland auch im laufenden Jahr lebhaftes Wachstum. Der europäische Marktführer der Branche profitiere stark vom zunehmenden Flugverkehr, sagte Deutschland-Chef Philippe Guyot am Montag (28.4.).

"In großen Städten verzichten zudem immer mehr Haushalte angesichts der hohen Benzinpreise und Autokosten oder aus Klimaschutzgründen auf ein eigenes Fahrzeug", sagte Guyot. Auch wer die Bahn benutze, miete häufiger am Ziel ein Auto. "Wir schaffen die Anschlussmobilität."

Europcar hat rund ein Drittel private und zwei Drittel gewerbliche Kunden. Im vergangenen Jahr steigerte Europcar in Deutschland den Umsatz um 9,4 Prozent auf 582 Millionen Euro. Davon entfallen sechs Prozent auf eigenes Wachstum und 3,4 Prozent auf die Übernahme der Marken National und Alamo. Der gesamte Markt wuchs nach Studien um rund fünf Prozent. Damit konnte Europcar seine Position ausbauen.

"Besonders bewährt haben sich unsere Stationen mit verlängerten Öffnungszeiten", sagte Guyot. Gegenwärtig werden 65 von 500 Europcar-Stationen mit einem 24-Stunden-Service geführt, vor allem in größeren Städten. Die Kunden hätten dieses Service-Angebot gut angenommen.

Preise steigen

Im laufenden Jahr erwartet Guyot höhere Preise für die Europcar-Kunden, ohne sich auf das genaue Ausmaß festlegen zu wollen. "Wir haben Preis- und Kostensteigerungen in vielen Bereichen und müssen das zum Teil an die Kunden weitergeben", sagte Guyot. Was sich durchsetzen lasse, hänge von den Kunden und dem Wettbewerb ab. Das Unternehmen wolle die Kosten senken und die Logistik verbessern, um seine Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Europcar Deutschland gehört zum europäischen Europcar-Konzern mit Sitz in Paris.

Europcar teilte mit, dass es das Geschäft seines Franchise-Partner in Australien und Neuseeland übernommen und damit seinen ersten direkten Geschäftsbereich außerhalb Europas etabliert habe. Damit kommen zum globalen Europcar-Fuhrpark von mehr als 250.000 Autos weitere 7.000 Fahrzeuge dazu. Hinter Europcar steht der französische Finanzinvestor Eurazeo.

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