Europcar

VW macht Druck

Volkswagen hat nach einem Zeitungsbericht erste konkrete Schritte zur Trennung von dem Autovermieter Europcar eingeleitet. Wie das "Handelsblatt" unter Berufung auf Unternehmenskreise berichtet, solle der Verkauf bereits innerhalb der nächsten vier Monate über die Bühne gehen.

Mehr als zehn Finanzinvestoren, darunter Blackstone, Carlyle, Bain Capital und Merrill Lynch Global Private Equity, hätten großes Interesse an einem Erwerb von Europas größtem Autovermieter gezeigt. Noch im Dezember plane VW eine erste Vorauswahl unter den Bietern. Parallel zu dem Verkaufsverfahren bereiteten die Wolfsburger alternativ einen Börsengang für das Autovermietgeschäft vor. Damit solle der Druck auf die Kaufinteressenten erhöht werden, um mehr Geld in die Kasse zu bekommen. Ein VW-Sprecher wollte die Informationen nicht kommentieren, schrieb das Blatt.

Der Aufsichtsrat von Volkswagen hatte im September den Vorstand beauftragt, für die beiden VW-Tochtergesellschaften Europcar sowie die IT-Tochter Gedas alle strategischen Optionen zu prüfen. VW habe vergangene Woche mit dem Versand von entsprechenden Info-Memoranden an potenzielle Investoren nun den Verkaufsprozess eröffnet.

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