Ex-Daewoo-Chef

Ende der Flucht?

Foto: dpa

Noch im Juli will der seit fünf Jahren flüchtige Daewoo-Gründer Kim Woo-Choong wieder in sein Heimatland Südkorea zurückkehren. An der Grenze erwartet ihn die Festnahme. Dies berichtet die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap, auf die sich die "Süddeutsche Zeitung" bezieht.

Seit nunmehr fünf Jahren werde Kim Woo-Choong wegen Veruntreuung in Millionenhöhe per internationalem Haftbefehl gesucht. Er soll die größte Bilanzaffäre in der südkoreanischen Wirtschaftsgeschichte mit verantwortet haben. Der 69-Jährige habe sich jüngst mit Vertrauten in Ho Chi Minh-Stadt in Südvietnam getroffen, um seine Rückkehr vorzubereiten, hieß es in dem Yonap-Bericht.

Kim Woo-Choong besitzt nach Angaben der Nachrichtenagentur seit Anfang 2003 die französische Staatsbürgerschaft und arbeitet seit Herbst 2003 als Berater für einen elsässischen Hersteller von Lkw-Anhängern.

Die Daewoo-Gruppe war 1999 unter der Last von Schulden in Höhe von umgerechnet rund 65 Milliarden Dollar zusammengebrochen. Sieben frühere Daewoo-Manager sind bereits zu Haftstrafen verurteilt worden - vier wurden unlängst begnadigt.

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