Ex-Daewoo-Chef verhaftet

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Nach sechs Jahren Flucht vor den südkoreanischen Behörden ist der Gründer und frühere Vorsitzende des zusammengebrochenen Daewoo-Konzerns in seiner Heimat verhaftet worden.

Er entschuldige sich für die Probleme um Daewoo und wolle die Verantwortung dafür übernehmen, sagte der 69-jährige Kim Woo Choong am Dienstag (14.6.) bei seiner Ankunft am internationalen Flughafen von Incheon bei Seoul. Der Ex-Konzernchef, der wegen mutmaßlichen Bilanzbetrugs im Ausland untergetaucht war, reiste aus Vietnam ein.

Die südkoreanische Staatsanwaltschaft wollte Kim nach Medienberichten unmittelbar nach seiner Rückkehr verhören. Ein Haftbefehl für ihn wurde bereits vor knapp vier Jahren ausgestellt. Dem einstigen koreanischen Vorzeigemanager wird unter anderem vorgeworfen, die Fälschung von Bilanzen angeordnet zu haben, um Kredite in Millionenhöhe zu erschleichen. Das Geld soll er auf Konten im Ausland überwiesen haben. Den Berichten zufolge ist auch einer der Gründe, warum Kim zurückgekehrt sei, eine schwere Erkrankung.

Der Daewoo-Mischkonzern war Ende der 90er Jahre unter einer Schuldenlast von 80 Milliarden Dollar zusammengebrochen. Es war die größte Pleite in der Wirtschaftsgeschichte des Landes.

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