Koenigsegg One:1, Genfer Autosalon, Messe 2014 Stefan Baldauf / Robert Kah
Koenigsegg One:1, Genfer Autosalon, Messe, 2014
04/2014 Arrinera Hussarya
04/2014 Arrinera Hussarya
Zenvo ST1 40 Bilder

Exotische Sportwagen

Das sind die heißen Exoten-Sportler

Ferrari, McLaren, Lamborghini: Als Sportwagenhersteller stehen sie für Exklusivität. Doch wer auf sportliche Gefährte mit einem noch höheren Alleinstellungsmerkmal abfährt, für den gibt es ja noch die Kleinserienhersteller. Wir zeigen Ihnen die besonders exotischen Sportwagen.

Die PS-Monster unter den Exoten: Für eine Leistungsexplosion sorgen Zenvo ST1, SSC Tuatara, Hennessey Venom GT und Koenigsegg One:1. Insbesondere der Schwede macht Eindruck: Aus einem Fünftliter-V8-Biturbo schöpft der Koenigsegg One:1 satte 1.360 PS - bei einem Gewicht von gerade einmal 1.360 Kilogramm. Die Kraft des Achtenders wird im One:1 an die Hinterachse geleitet. Die Höchstgeschwindigkeit: atemberaubend. Sie soll bei über 440 km/h liegen.

Nicht minder schnell ist der Hennessey Venom GT, der laut seinem Hersteller mit 435,1 km/h sogar die alte Rekordmarke des Bugatti Veyron Super Sport geknackt haben soll. Bei einem Leistungsvermögen von 1.261 PS durchaus vorstellbar. Etwas weniger Dampf unterm Kleid haben der SSC (Shelby Super Cars) Tuatara und Zenvo ST1. Doch mit 1.350 respektive 1.119 PS müssen sich die beiden Supersportwagen nicht verstecken.

Der Exot unter den Exoten: Zweifellos in diese Kategorie eingeordnet, gehört der Quant NanoFlowcell. Die Sportlimousine aus Liechtenstein wird nicht von einem konventionellem Verbrenner befeuert, sondern setzt auf vier Antriebsmotoren, die ihre Power aus einer Flußzelle speisen. Auf der Herstellerseite heißt es über die Motoren: "Sie sind konzipiert für eine Leistungsaufnahme von 680 kW (925 PS), die im Fahrbetrieb allerdings nicht voll ausgenutzt wird. Hier bleibt die Leistung des Antriebsystems auf ein Maximum von 480 kW (653 PS) limitiert."

Bis zu 600 Kilometer Reichweite sind laut Hersteller mit dem Quant NanoFlowcell drin. Übrigens: Der Sportler besitzt seit kurzem auch die Abnahme durch den TÜV und darf auf deutschen Straßen bewegt werden.

Der Rückkehrer unter den Exoten: Nach der Insolvenz meldete sich Sportwagenbauer Gumpert auf dem Genfer Autosalon mit einem neuen Modell wieder. Der Explosion, der in Neustadt an der Donau produziert werden soll, setzt auf einen Gitterrohrrahmen, der mit Karosseriebauteilen aus Kohlefaserlaminat, GFK und Aluminium beplankt wird. Die Antriebskraft kommt von einem Zweiliter-Reihenvierzylinder, der 420 PS leistet. In Sachen Topspeed soll der Sportler mehr als 300 km/h rennen können. Eine noch schärfere Variante namens Explosion S wird von einem 2,5-Liter-Fünfzylinder angetrieben. Sein Leistungsvermögen: 510 PS.

Die offenherzigen Sportler unter den Exoten: Besonders viel Fahrspaß versprechen exotische Fahrzeuge von Kleinserienherstellern, die auf ein offenes Dasein setzen. Zu nennen wären in diesem Fall KTM X-Bow, Ariel Atom 3 und Radical SR3 SL. Alle drei Open-Wheeler zeichnen sich durch geringes Gewicht und Reihenvierzylinder-Motoren aus - mal mit, mal ohne Turbo. Die Aggregate leisten allesamt mehr als 240 PS. Auf dem Ariel Atom baut ein weiterer Leichtbauroadster auf. Der Rennen der amerikanischen Sportwagenmanufaktur Rezvani hört auf den Namen Beast.

In unserer Fotoshow zeigen wir Ihnen noch weitere exotische Sportwagen.

Verkehr Verkehr Hennessey Venom F5 Hennessey Venom F5 Über 480 km/h im Visier

Der amerikanische Supersportwagenbauer Hennessey hat mit dem Venom F5...

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