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Conti hat schon verloren

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Im Übernahme-Kampf zwischen Conti und der Schaeffler-Gruppe gibt der ehemalige Ford-Deutschland-Chef Rolf Zimmermann dem Auto-Zulieferer aus Hannover keine Chance.

"Die Übernahme ist nicht mehr abzuwehren. Vielleicht ist etwas Zeit zu gewinnen, in der aber auch viel Geld ausgegeben wird", sagte der Branchenexperte der "Bild"-Zeitung Hannover. Das
Übernahme-Angebot durch eine außerordentliche Hauptversammlung herauszuschieben, bringe nicht viel. "Das kann nur zusätzliches Geld kosten. Conti gibt unheimliche Gelder damit aus, Investment-Banker zu beschäftigen."

Finanzinvestoren als Gegenwehr einzusetzen, hält Zimmermann für unrealistisch. Sie könnten kurzfristige Rendite-Ziele angesichts der starken Stellung der Schaeffler-Gruppe nicht erreichen. Ein
strategischer Großinvestor hätte indes keine Chance, auf die Technologie und die Produkte Einfluss zu nehmen. "Es macht keinen Sinn, Geld in die Hand zu nehmen und dort nochmal zu investieren".

Das Management sollte schnell versuchen, eine einvernehmliche Einigung herbeizuführen, um die Arbeitsplätze und die Technologie für die deutsche Autoindustrie zu sichern. Die Schaeffler-Offerte von 70,12 Euro je Aktie sei angemessen, sagte Zimmermann der Zeitung.

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