Experte

VW braucht Werkschließung

Der Volkswagenkonzern sollte nach Ansicht des Automobilexperten Ferdinand Dudenhöffer sein Werk in Brüssel schließen und Arbeitskosten senken.

In einer am Montag (5.9.) veröffentlichten Analyse kommt Dudenhöffer zu dem Schluss, dass die Aufgabe des Standortes Brüssel wesentlich zum Abbau von
Überkapazitäten beitragen würde.

Zudem müssten die Arbeitskosten in den westdeutschen VW-Werken verringert werden, um neue Fahrzeuge wie den Golf-Geländewagen Marrakesch in Wolfsburg wettbewerbsfähig zu produzieren. Duddenhöffer errechnet für die Marke VW eine Überkapazität von einer Million Fahrzeugen pro Jahr.

Am heutigen Montag ist die Belegschaft in Wolfsburg zu einer Betriebsversammlung zusammengerufen. Dabei dürfte die Forderung des VW-Markenvorstands Wolfgang Bernhard nach Lohnverzicht beim Bau des neuen VW-Geländewagens Marrakesch im Mittelpunkt stehen.

Der "Spiegel" hatte am Wochende berichtet, bei VW stünden in den kommenden Jahren mehr als 10.000 der insgesamt 103.000 Stellen zur Disposition. Ein VW-Sprecher hatte sich zu den "Zahlenspekulationen" nicht äußern wollen. Es sei bekannt, dass VW den "Personalüberhang" verringern wolle. Laut Dudenhöffer kann VW auf 15.000 Beschäftigte verzichten.

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