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Fahrtenbuch

Kleine Mängel schaden nicht

Foto: dpa

Nutzt ein Steuerzahler seinen Dienstwagen auch privat, muss er den geldwerten Vorteil versteuern.

18.09.2008 Kommentare

Die Aufteilung nach dienstlichen und privaten Fahrten erfolgt häufig über ein Fahrtenbuch, das ordnungsgemäß geführt werden muss - kleinere Mängel führen dabei nicht unbedingt zur Unbrauchbarkeit, erläutert der Bund der Steuerzahler in Berlin und beruft sich auf ein Urteil des Bundesfinanzhofs in München (Az. VI R 38/06). Maßgeblich sei, dass die Angaben insgesamt plausibel sind.

Die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben müsse gegeben sein, die Berechenbarkeit der Privatnutzung möglich. In dem Fall hatte eine Frau unter anderem eine Fahrt Ende September, für die eine Tankrechnung vorlag, nicht verzeichnet. Ihr deswegen für den Rest des Jahres die Fahrtenbuchregelung zu versagen - die dann die Versteuerung per 1-Prozent-Regelung nach sich zieht -, ist laut dem Bundesfinanzhof nicht verhältnismäßig. Meist ist die 1-Prozent-Regelung laut dem Steuerzahlerbund von Nachteil.

Grundsätzlich muss ein "ordnungsgemäßes Fahrtenbuch", das vom Finanzamt anerkannt wird, zeitnah und in geschlossener Form geführt werden. Die Fahrten und der jeweilige Kilometerstand müssen also fortlaufend wiedergegeben werden, erläutert der Steuerzahlerbund. Insgesamt muss das Fahrtenbuch also eine hinreichende Gewähr für die Vollständigkeit und Richtigkeit der vorgenommenen Fahrten bieten.

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