Ferrari 599 und 599XX auf dem Autosalon Genf 2009

Neue Variationen zu Genf

Ferrari 599 Handling GTE Foto: Ferrari 5 Bilder

Der italienische Sportwagenbauer Ferrari wird auf dem Auto Salon in Genf den Supersportler Ferrari 599 GTB Fiorano mit einem Handlingspaket und als Supersport-Variante 599XX präsentieren.

Kunden, denen der normale Ferrari 599 GTB Fiorano noch nicht sportlich genug ist, können künftig zwischen zwei weiteren Evolutionsstufen des Frontmotorsportlers wählen.

Als erste Weiterentwicklung zeigen die Italiener in Genf den Ferrari 599 HGTE, wobei das Kürzel für Handling GT Evoluzione steht. Zum Paket gehört unter anderem ein komplett neu abgestimmtes Fahrwerk inklusive eines Stabilisators an der Hinterachse, das den Roten näher an den Asphalt rückt und ihn noch kurvengieriger machen soll. Neue Reifen mit einer speziellen Gummimischung sollen für zusätzlichen Grip sorgen.

Im Gegensatz zum serienmäßigen Ferrari 599 sind die Schaltzeiten des sequenziellen F1-Getriebes nun noch kürzer, das Ansprechverhalten des Motors auf Gaspedalbefehle soll noch schärfer ausfallen als im Serienmodell. Auch in Sachen Sound verspricht Ferrari gesteigertes Gänsehaut-Feeling, insbesondere bei hohen Drehzahlen.

Und auch beim traditionell roten Lack haben die Südländer nachgelegt, trägt der HGTE doch einen ganz besonderen Dreischicht-Metallic-Lack. Zahlreiche Karbon-Anbauteile zeugen darüber hinaus vom Sportsgeist des Italieners, der auf 20-Zoll-Felgen rollt.

Im Innenraum sorgen Alcantara-Leder und Carbon-Intarsien für die verschärfte sportliche Note. So besteht die Rückwand der beiden neuen Sitze aus dem ebenso leichten wie teuren Material.

Ferrari 599XX für die Rennstrecke

Noch revolutionärer geht der 599XX zu Werke. Hier erwartet die Fans eine leistungsgesteigerte und abgespeckte Variante des Coupés, die allerdings nur noch auf der Rundstrecke bewegt werden darf. Ähnlich wie beim Enzo FXX trimmte Ferrari den 599 auf Extremsport. Die Brennräume sowie der Ansaug- und der Abgastrackt wurden optimiert, das Gewicht des Triebwerks reduziert. Gleichzeitig gelang es den Ingenieuren, Leistungsverluste im Motor zu minimieren. Der Zwölfzylinder verkraftet nun bis zu 9.000 Kurbelwellenumdrehungen. Bei dieser Drehzahl liegen denn auch maximal 700 PS an. Das sequenzielle Getriebe knallt nun die Gänge innerhalb von nur 60 Millisekunden rein.

Dank der zahlreichen Modifikationen soll der 599XX die hauseigene Teststrecke in Fiorano in 1,17 Minuten umrunden. Einen wichtigen Beitrag zu rekordverdächtigen Rundenzeiten soll das neue "High Performance Dynamic Concept" leisten. Hierbei sollen die zahlreichen elektronischen Fahrhilfen bei der Jagd am fahrdynamischen Limit die Fähigkeiten des 599XX optimal zur Geltung bringen. Über den sogenannten "virtual car engineer" wird der Pilot während der Fahrt mit den wichtigsten Fahrdaten versorgt.

Optimierte Aerodynamik

Die Aerodynamik des 599XX entwickelte Ferrari während unzähliger Stunden im Windkanal. Bei einer Geschwindigkeit von 200 km/h generiert der 599XX 280 Kilogramm Abtrieb, bei 300 km/h sind es sogar 630 Kilogramm. Hierbei spielen aerodynamische Hilfsmittel wie Winglets und die aus der Formel 1 bekannten Doughnuts über den Bremsscheiben eine wichtige Rolle. 

A propos negative Verzögerung: Selbstverständlich sorgt im 599XX einen Bremsanlage aus Keramikverbundwerkstoff für adäquate Bremswerte.

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Audi in Genf: A4 Allroad Quattro, TT RS
VW in Genf: Polo, Polo BlueMotion Concept
Mercedes in Genf: E-Klasse Coupé
BMW in Genf: 5er GT, BMW Z4
Skoda in Genf: Yeti, Octavia GreenLine, Fabia Combi Scout
Ford in Genf: Ranger, Focus RS, Econetic-Modelle
Alfa in Genf: Mito GTA, 159
Toyota in Genf: Verso, Prius II
Renault in Genf: Clio, Megane, Scenic, Kangoo Be-Bob
Opel in Genf: Ampera


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