Ferrari LaFerrari, Frontansicht, Autobahn Hans-Dieter Seufert
Ferrari LaFerrari, Seitenansicht
Ferrari LaFerrari, Seitenansicht
Ferrari LaFerrari, Heckansicht
Ferrari LaFerrari, Tankstelle 16 Bilder

Ferrari meldet Patent an

Kommt ein Hybridsportler in größerer Auflage?

Mit dem LaFerrari hat Ferrari bereits einen Hybridsportwagen aufgelegt. Allerdings in limitierter Auflage. Wie Autocar berichtet, haben die Italiener im vergangenen Jahr dem Patentamt ein System vorgelegt, das auf einen weiteren Sportler mit E-Antrieb deutet. Diesmal jedoch in größerer Stückzahl.

Bei Lamborghini schließt man einen Serien-Sportwagen mit Hybridantrieb für die nahe Zukunft aus. Weil die schweren Batteriebausteine zu viele Nachteile für die Fahrdynamik mit sich bringen. Und weil die Technologie den Preis zu stark in die Höhe treibt. Konkurrent Ferrari scheint hingegen seine Pläne für hybridisierte Sportwagen stärker voranzutreiben. Das legt ein Online-Bericht der britischen Autocar nahe.

E-Motor am Doppelkupplungsgetriebe

Wie die Engländer vermelden, soll Ferrari dem Patentamt Pläne vorgelegt haben, welche die Produktion eines Seriensportwagens beinhalten, der auf Hybridtechnologie baut. Konkret nennt Autocar die Patentanmeldung für einen Sportler mit Frontmotor und Heckantrieb, der zwei Batteriepakete am Unterboden montiert hat. Frontmotor und Hinterradantrieb: Das bringt einen Nachfolger des Ferrari F12 ins Spiel.

Der Elektromotor soll gemäß den eingereichten Dokumenten direkt am Doppelkupplungsgetriebe hinten sitzen. Das kennen wir bereits vom Hybridriesen LaFerrari, der auf eine Systemleistung von 963 PS kommt. Besonders einfallsreich waren die Ingenieure dem Vernehmen nach bei der Anordnung der Batterien. Es gibt zwei Pakete. Eines rechts, eines links - jeweils extrem nah der Seitenschweller. Ihr Aufbau ähnelt dem Muster von Fischgräten mit mehreren Zellen, die sich hintereinander aufreihen.

Für die Sicherheit hat Ferrari die Batterien entsprechend in eine Schutzhülle gepackt. Zudem heißt es in der Patentanmeldung: "Die chemischen Batterien, die zueinander versetzt sind, trennen sich (bei einem Aufprall) automatisch vom elektrischen Kreislauf, wodurch das Risiko von Kurzschlüssen oder Stromschlägen reduziert wird. Nach einem Crash gibt es viele chemische Batterien, die nicht miteinander verbunden sind und folglich nur jeweils eine moderate elektrische Spannung haben."

Die Hybridlösung erlaubt es Ferrari, den CO2-Ausstoß zu reduzieren. Die rein elektrische Reichweite soll knapp unter 50 Kilometer betragen. Durch die Anordnung der Batterie-Pakete und den E-Motor am Getriebe sind auch Hybridversionen mit Mittelmotor denkbar.

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