Foto: Fiat
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Castagna Fiat 500

Strandmobil von Mailänder Fiat-Spezialist

Der Mailänder Karosseriespezialist Castagna drängte schon mehrfach mit ganz besonderen Fahrzeugkreationen ins Rampenlicht. Jüngstes Projekt ist ein Fiat 500 im Stil der historischen Strandmobile Jolly von Ghia auf Basis der alten 500er und 600er Modelle.

Der Jolly von 1957 sollte Strandjungs in ihrem Stammrevier standesgemäß mobil machen.Mit der gleichen Zielrichtung geht 2008 der "Tender Two" getaufte Castagna-Fiat in den Sand.

Um das Strandleben großzügig inhalieren zu können, wurde der Fiat 500 zunächst einmal seines Dachs, seiner Rücksitze, seiner Türen und seiner Heckklappe beraubt. Um die dadurch geschwächte Karosseriestruktur wieder zu kräftigen, wurden die verbliebenen Seitenwände deutlich verstärkt.Gegen zuviel Sonneneinstrahlung stemmt sich nur noch ein kleines Sonnensegel, das als Notstoffdach fungiert.

Strand-Yacht

Auch wenn der Tender Two nicht wassern darf, bietet die üppige Teakholzausstattung auch an Land echtes Yacht-Feeling. So kleiden sich der Laderaum sowie die Seitenschweller in edles Holz. Die Heckklappe ersetzt eine Absperrung aus Korbgeflecht. Verchromte Applikationen und Leisten erinnern an eine Schiffsreling.

Auf Wunsch auch elektrisch

Außen wurde der Karosserie mit farblich abgesetzten Schweller- und Radhausverbreiterungen sowie einem Frontschürzenansatz eine Strandfigur antrainiert.

Wenn der Tender Two zum Jahresende auf Kundenwunsch in Produktion geht stehen alle Serientriebwerke vom Diesel bis zum Abarth-Aggregat zur Wahl. Optional darf der Tender Two auch elektrisch die Promenade auf und abflanieren. Dann kommt nämlich ein E-Motor des Schweizer Herstellers MES-DEA zum Einsatz, der den Zweisitzer auf bis zu 130 km/h beschleunigen  und eine 140 Kilometer lange Strandpirsch ermöglichen soll, bevor die Batterien zum Nachladen wieder ans Netz müssen.. Preise für den Umbau nannte Castagna noch nicht.


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