Fiat 500 Twinair

Paul-Pietsch-Preis geht an Fiat

Fiat 500 0.9 Twinair Foto: Hans-Dieter Seufert 19 Bilder

Vor 13 Jahren ging der Paul-Pietsch-Preis an Fiat und Bosch für die Entwicklung des Common-Rail-Einspritzsystems für Dieselmotoren.

In diesem Jahr geht die begehrte Techniktrophäe erneut an Fiat - die 13 scheint in diesem Fall also eine Glückszahl zu sein. Wieder wird eine Motorenentwicklung prämiert: der Twinair genannte Zweizylinder des Fiat 500.

Fiat siegte gegen Nissan Leaf oder Chevrolet Volt

Die mit 12.500 Euro dotierte Ehrung nimmt der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Produktentwicklung von Fiat Powertrain, Aldo Marangoni, entgegen.Durchgesetzt hat sich der nur 875 Kubikzentimeter große, aber dank Turboaufladung 85 PS starke Winzling mit den elektrohydraulisch betätigten Einlassventilen etwa gegen das Elektroauto Nissan Leaf, den Chevrolet Volt oder die adaptiven LED-Scheinwerfer von Audi und Mercedes.

Die Jury, bestehend aus Journalisten von 23 auto motor und sport-Schwesterzeitschriften, sah die gelungene Verkleinerung des Motors auf nur noch zwei Zylinder und ein Gewicht von 85 Kilogramm als besonders zukunftsweisend an. Zumal der Fahrer den Antrieb nicht als rollende Verzichtserklärung erlebt, sondern durchaus Fahrfreude geboten bekommt - kombiniert mit niedrigem Benzinverbrauch. Sparwillige erreichen einen Verbrauch um fünf L/100 km. Fiat will aus dem Twinair eine Motorenfamilie entwickeln, die eine Leistungsbandbreite von etwa 60 bis 105 PS abdecken soll.

Der erste Preisträger durfte den Paul-Pietsch-Preis bereits 1989 entgegennehmen. Prämiert werden wegweisende Neuentwicklungen auf dem Automobilsektor, die sich in Serienproduktion befinden. Die Jury hat die unterschiedlichsten Systeme aus den Bereichen Sicherheit, Motorenkonzepte oder Getriebe ausgewählt.

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