Fiat

Bilanz wird besser

Foto: Fiat

Der angeschlagene italienische Fiat-Konzern hat seine Verluste im vergangenen Jahr weiter zurückfahren können, leidet aber nach wie vor an schweren Problemen in der Autosparte.

Die Nettoverluste der Gruppe konnten im Zuge der Sanierung auf 1,55 Milliarden Euro gesenkt werden, teilte Fiat am Montag (28.2.) mit. Im Jahr 2003 betrugen die Verluste noch 1,95 Milliarden Euro. Die operativen Verluste in der Autosparte lagen bei 840 Millionen Euro, gegenüber 1,1 Milliarden Euro (2003), hieß es.

Der Umsatz des Gesamtkonzerns stieg im vergangenen Jahr um fünf Prozent auf 46,7 Milliarden Euro, hieß es. Die Nettoverschuldung betrug den Angaben zufolge zum Ende vergangenen Jahres 13,9 Milliarden Euro, rund 1,7 Milliarden weniger als ein Jahr zuvor.

Wie das Turiner Traditionsunternehmen mitteilte, soll der Konzern in diesem Jahr erstmals wieder ein positives Nettoergebnis erzielen. In der Autosparte erwarte man dagegen auch 2005 Verluste, machte Fiat-Chef Sergio Marchionne deutlich. Die Mailänder Börse reagierte kühl auf die vorgelegten Zahlen.

Fiat hatte sich erst vor einigen Wochen von General Motors (GM) getrennt und dabei 1,5 Milliarden Euro für den Verzicht auf seine Verkaufsoption von den Amerikanern erhalten. Unmittelbar danach leitete Marchionne eine weit reichende Umstrukturierung ein.

Dabei musste Ex-Audi-Sanierer Herbert Demel die Führung bei Fiat- Auto nach nur 15 Monaten abgeben, Marchionne selbst übernahm seinen Posten. Demel habe die Sanierung nicht schnell genug eingeleitet, verlautete zur Begründung. Um das Überleben von Fiat-Auto zu sichern strebt Marchionne laut italienischen Presseberichten möglicherweise neue Partnerschaften an. Zugleich kündigte er eine neue Modelloffensive an. Ex-BMW-Manager Karl-Heinz Kalbfell übernahm nur zwei Monaten nach seinem Wechsel zu Fiat nach Alfa Romeo auch die Führung der Sportwagenmarke Maserati.

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