Foto: Fiat

Fiat-Chef

Sanierung zu 80 Prozent geschafft

Fiat-Chef Sergio Marchionne ist überzeugt, dass der italienische Autohersteller endlich marktorientiert aufgestellt ist und wesentliche Teile des Sanierungsprogramms geschafft sind.

"Bei Fiat Auto haben wir mehr erreicht, als es den Anschein hat, aber es gibt immer noch viel zu tun. Auf der strukturellen Seite haben wir 80 Prozent geschafft." Er sei überzeugt, dass ein absolut marktorientierte Organisation geschaffen wurde, sagte Marchionne der "Automobilwoche".

In der Modellpolitik müsse Fiat jedoch noch mit den Problemen aus der Vergangenheit leben. "Fiat Auto hat auch eine Altlast von großen Fehlentscheidungen, die in der Vergangenheit getroffen wurden, zu tragen." Marchionne nannte als Beispiel die halbe Milliarde Euro, die in den Lancia Thesis investiert wurde. "Heute würde man sich für eine völlig andere Modellpalette entscheiden."

Die häufigen Wechsel in der Führung des Unternehmens verteidigte der Fiat-Chef. "Ich zögere nie, Wechsel zu vollziehen, wenn sie die Qualität des Teams verbessern. Wichtig sind Hingabe, Härte und Disziplin."

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