Fiat-Chrysler

Quartalszahlen lassen Aktienkurs einbrechen

Mit Modellen wie dem Jeep Cherokee will Fiat-Chrysler wieder aus den roten Zahlen fahren. Foto: Chrysler

Der Fiat-Chrysler-Konzern verliert im ersten Quartal 319 Millionen Euro. Der Umsatz steigt allerdings um zwölf Prozent. Die Zukunftshoffnungen liegen vor allem auf Jeep und Alfa Romeo.

Die Komplettübernahme des US-Autobauers Chrysler im Januar durch Fiat macht dem neu geschaffenen Konzern Fiat Chrysler Automobile (FCA) im ersten Quartal dieses Jahres schwer zu schaffen. Trotz einer Umsatzsteigerung von zwölf Prozent auf 22,1 Milliarden Euro fuhr das Unternehmen zwischen Januar und März 2014 einen Verlust von 319 Millionen Euro ein. Das gab FCA-Chef Sergio Marchionne am Dienstag bei einem Investorentreffen nahe Detroit bekannt. Im Vorjahreszeitraum hatte Fiat, damals noch als Anteilseigner von Chrysler, 31 Millionen Euro Gewinn verbucht. Optimistisch stimmt Sergio Marchionne, dass ohne die Kosten der Übernahme ein Gewinn von 71 Millionen Euro herausgesprungen wäre.

Zwei-Monats-Tief von 7,74 Euro

Anleger sind nach den verkündeten Zahlen eher zurückhaltend. Die Fiat-Aktie verlor im Laufe des Dienstags mehr als acht Prozent und sank auf einen Wert von 7,74 Euro. So schlecht stand der Kurs seit zwei Monaten nicht mehr. In den vergangenen zwölf Monaten legte die Aktie stetig zu und gewann bis zu 65 Prozent an Wert.

Konzernchef Marchionne kündigte an, FCA bis mindestens 2018 zu leiten. Bis dahin sollen die rund 10 Milliarden Euro Schulden des Unternehmens nahezu komplett getilgt sein. Die größten Hoffnungen setzt der Fiat-Boss dabei in die Marken Jeep und Alfa Romeo, die bei den Verkäufen stark zulegen sollen.

Zwei-Monats-Tief von 7,74 Euro

Anleger sind nach den verkündeten Zahlen eher zurückhaltend. Die Fiat-Aktie verlor im Laufe des Dienstags mehr als acht Prozent und sank auf einen Wert von 7,74 Euro. So schlecht stand der Kurs seit zwei Monaten nicht mehr. In den vergangenen zwölf Monaten legte die Aktie stetig zu und gewann bis zu 65 Prozent an Wert.

Konzernchef Marchionne kündigte an, FCA bis mindestens 2018 zu leiten. Bis dahin sollen die rund 10 Milliarden Euro Schulden des Unternehmens nahezu komplett getilgt sein. Die größten Hoffnungen setzt der Fiat-Boss dabei in die Marken Jeep und Alfa Romeo, die bei den Verkäufen stark zulegen sollen.

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