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Fiat-Chrysler verkauft Magneti Marelli

Japaner übernehmen Zulieferer

Der italienisch-amerikanische Automobilkonzern Fiat-Chrysler hat sein Komponentengeschäft Magneti Marelli an den japanische Automobilzulieferer Calsonic Kansei verkauft. Der Kaufpreis soll bei rund 6,2 Milliarden Euro liegen.

Der Verkauf soll im ersten Halbjahr 2019 über die Bühne gehen. Noch im April hatte Fiat-Chrysler angekündigt, Magneti Marelli abzuspalten und an die Börse bringen zu wollen. Der Verkauf von Magneti Marelli ist die erste große Entscheidung des neuen Konzernchefs Mike Manley, der im Juli die Nachfolge des verstorbenen Sergio Marchionne antrat.

Umsatz steigt auf über 15 Milliarden Euro

Der Umsatz des fusionierten Unternehmens soll den Angaben zufolge ein Volumen von 15,2 Milliarden Euro erreichen. Bei Magneti Marelli waren zuletzt rund 43.000 Menschen beschäftigt. Der Zulieferer betreibt eigenen Angaben zufolge 85 Werke und 15 Zentren für Forschung und Entwicklung.

Calsonic Kansei gehört zum Finanzinvestor KKR und wurde erst 2017 vom Merheitseigner Nissan erworben. Calsonic Kansei stellt vorwiegend Hitzeschilde und Abgassysteme her. Größter Kunde ist die Renault-Nissan-Mitsubishi-Allianz. Das Portfolio von Magneti Marelli umfasst unter anderem Antriebsstränge, Abgasnachbehandlung, Licht und Elektronik. Hier soll auch künftig Fiat-Chrysler Hauptkunde bleiben.

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