Fiat

Fiat fährt wieder in die Gewinnzone

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Fiat fährt nach dem schweren Krisenjahr 2009 wieder in die Gewinnzone. Und auch nach der Aufspaltung in Fiat und Fiat Industrial sollen Umsätze und Gewinne weiterhin steigen.

Der italienische Autobauer Fiat hat seine Jahresprognose für 2010 erfüllt und dabei auch wieder einen Nettogewinn erwirtschaftet. Der operative Gewinn habe sich auf 2,2 Milliarden Euro verdoppelt, wobei alle Geschäftsbereiche positiv dazu beigetragen hätten, teilte Fiat am Donnerstag (27.1.) in Turin mit.

Fiat senkt Nettoverschuldung

Unter dem Strich wurden 600 Millionen Euro verdient, nach einem Verlust von 848 Millionen Euro im Krisenjahr 2009. Nach diesen Ergebnissen bestätigte Fiat seine Finanzziele bis 2014. Auch das im Oktober 2010 noch rasch angehobene Umsatzziel der Turiner Autobauer wurde erreicht. Die Umsätze stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 12,3 Prozent auf 56,3 Milliarden Euro. Gleichzeitig senkte der seit Anfang 2011 in zwei Unternehmen aufgespaltene Konzern seine Nettoverschuldung. Sie lag Ende des Jahres bei 2,4 Milliarden Euro (Ende 2009: 4,4 Milliarden). Auch hier hat sich laut Fiat die gute operative Entwicklung sämtlicher Sparten niedergeschlagen. 

Im 4. Quartal 2010 machten die Turiner Autobauer 318 Millionen Euro Gewinn, es war das dritte positive Quartal in Folge. Lastwagen und Traktoren sowie die Nachfrage nach Autos in Brasilien trieben das Geschäft an. Im 4. Quartal 2009 hatte Fiat noch 283 Millionen Euro Verlust gemacht. Die beiden Unternehmen Fiat und Fiat Industrial peilen für das laufende Jahr zusammen 59 Milliarden Euro Umsatz an, 37 Milliarden im Autogeschäft und 22 Milliarden im sogenannten Industriebereich mit Lastwagen sowie Land- und Baumaschinen. Beim Betriebsgewinn ist es das Ziel, zusammen zwischen 2,1 und 2,6 Milliarden Euro zu erreichen. 

Aktionäre billigen Fiat Aufspaltung

Die Nettoverschuldung nimmt nach der Trennung insgesamt wieder zu, auf 1,5 bis 1,8 Milliarden für Fiat und 1,8 bis 2,0 Milliarden Euro für Fiat Industrial. Fiat hatte 2010 zunächst als Übergangsjahr nach der schweren Talfahrt bezeichnet, war dann aber bereits im zweiten Quartal in die Gewinnzone zurückgekehrt. Zu der Gruppe gehörten bis zum Jahresende neben den Automarken Fiat, Alfa Romeo und Lancia sowie den Sportwagenbauern Ferrari und Maserati auch der Lastwagenhersteller Iveco sowie die Bau- und Landmaschinenmarken Case und New Holland ((CNH). Im September hatten die Aktionäre die Aufspaltung des Unternehmens gutgeheißen. Fiat hält 25 Prozent an Chrysler und kontrolliert den US-Autobauer.  

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