Fiat/GM

Entscheidung vertagt

Foto: Fiat; GM

Die beiden Autobauer Fiat und General Motors (GM) verlängern ihr Mediationsverfahren über die umstrittene Verkaufsoption bis zum 1. Februar.

Gleichzeitig verschiebe Fiat das Recht, diese Option erstmals zu ziehen, vom 24. Januar auf den 2. Februar, teilten die Konzerne am Montag (24.1.) in Turin mit.

Beide Unternehmen hatten sich am 15. Dezember 2004 geeinigt, den Streit über die Verkaufsoption des Fiat-Konzerns für seine Autosparte an General Motors über ein Schiedsverfahren schlichten zu lassen. Damals war für die Gespräche eine Frist von einem Monat oder 20 Werktagen ausgemacht worden.

Bei dem Streit geht es um die so genannte "Put Option", die Fiat im Jahr 2000 mit GM vereinbart hatte. Damals hatten die Turiner rund 20 Prozent ihrer Autosparte an die Amerikaner verkauft, mit der Option, auf eigenen Wunsch auch die restlichen 80 Prozent an GM zu veräußern. Die Klausel wäre ab diesem Montag in Kraft getreten und bis Juli 2010 gültig. Allerdings hält General Motors die Option nicht mehr für rechtens, während Fiat auf ihre Gültigkeit besteht.

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