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Fiat macht lange Pause

Der angeschlagene italienische Fiat-Konzern will seine Auto-Produktion zwischen 20. Dezember und 9. Januar in ganz Italien weitgehend stilllegen. Wie italienische Medien am Mittwoch (1.12.) berichteten, soll nur im süditalienischen Pomigliano gearbeitet werden.

Dort entstehen Autos der Tochterfirma Alfa Romeo. Gewerkschafter sprachen vom "längsten Produktionsstopp in der Geschichte des Unternehmens" und erklärten, die Maßnahme zeige, "wie schwer die Krise dieses für Italien strategischen Unternehmens ist".

Die Fiat-Spitze will Medienberichten zufolge am 14. Dezember mit dem US-Partner General Motors (GM) über die Ausübung der so genannten Put Option beraten, die es den Italienern erlauben würde, auf eigenen Wunsch ihre Autosparte an die Amerikaner zu verkaufen. Unbestätigten Berichten zufolge könnte Fiat jedoch die Zusammenarbeit mit GM beenden. Es gebe hingegen Interesse an einer Partnerschaft mit Peugeot, sagen Experten. Wegen der schweren Krise beim Fiat-Konzern sei auch GM nicht mehr am Kauf von Fiat Auto interessiert.

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