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Finanzkrise bei PSA

GM könnte Macht übernehmen

Um den angeschlagenen Autokonzern PSA wieder in die Erfolgsspur zu bekommen brauchen die Franzosen viel Geld. Nach einem Bericht des "Handelsblatt" sei die Gründerfamilie sogar bereit, ihre Macht an GM abzugeben.

PSA Peugeot Citroën steht nach einem Bericht des"Handelsblatt" möglicherweise vor einem Machtwechsel und der Wiederaufnahme der Verhandlungen über eine engere Kooperation mit der Opel-Mutter GM. Die Gründerfamilie von Peugeot sei bereit, die Kontrolle über das Unternehmen abzugeben.

GM will freie Hand bei PSA

Einer der Knackpunkte ist dem Bericht zufolge die Notwendigkeit einer massiven Finanzspritze für Peugeot. Außerdem dürften radikale Sparpläne bei Opel und Peugeot, auf die es hinauslaufen würde, auf erbitterten Widerstand in der Politik stoßen. Deutschland und Frankreich wollen weitere Werksschließungen und Stellenstreichungen nach Möglichkeit verhindern.

Bevor GM frisches Kapital zur Verfügung stellen werde, brauche der Konzern die Zusicherung, freie Hand bei der Restrukturierung zu haben, so der Zeitungsbericht weiter. Die Amerikaner dürften hart durchgreifen wollen, weil sie 2012 in Europa 1,8 Milliarden Dollar verloren haben. Peugeot seinerseits ist besonders stark von Europa abhängig. Vergangenes Jahr hat das Unternehmen operativ drei Milliarden Euro verbrannt. Mit Abschreibungen summierte sich der Verlust unter dem Strich sogar auf fünf Milliarden Euro.

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