Finanzkrise bremst Autoboom in Argentinien

Foto: Magna

Die internationale Finanzkrise hat inzwischen auch in der bisher boomenden argentinischen Autoindustrie Bremsspuren hinterlassen.

Nachdem der Absatz im Oktober erstmals seit fünf Jahren rückläufig war, kündigte der lokale Renault-Ableger am Freitag (7.11.) Zwangsurlaub für 1.000 Arbeiter in seinem Werk in Córdoba an. Die Mitarbeiter würden während der zehntägigen Zwangspause 70 Prozent ihres normalen Lohns erhalten, teilte die Metallarbeitergewerkschaft SMATA weiter mit. Bereits zuvor hatte Renault die Beendigung von 350 Zeitarbeitsverträgen angekündigt.

Im Oktober waren 48.019 Autos verkauft worden. Das waren 3,9 Prozent weniger als im Vergleichsmonat des Vorjahres und 9,7 Prozent weniger als im Vormonat. General Motors Argentinien hatte im Oktober 500 Mitarbeiter entlassen wollen, sah davon aber zunächst nach dem Eingreifen der betroffenen Provinzregierung von Sant Fé ab. Volkswagen Argentinien kündigte Medienberichten zufolge die Aussetzung von 368 Zeitarbeitsverträgen an. Fiat zog die jährlichen Werksferien auf den 9. Dezember vor.

Auch bei den Autozulieferern, die landesweit etwa 62.000 Menschen beschäftigen, wurden Entlassungen angekündigt. Ob das von der Industrie anvisierte Ziel von 600.000 Fahrzeugen für dieses Jahr noch erreicht werden könnte, war unklar. Besonders groß war der Rückgang der Bestellungen aus Brasilien.

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