Finanzkrise

SKF streicht 2.500 Stellen

Foto: SKF

Vor allem wegen des drastischen Nachfrageeinbruchs in der Autoindustrie will der schwedische
Kugellager-Produzent SKF weltweit 2.500 Stellen streichen. Neben 1.300 befristet eingestellten Mitarbeitern sollen 1200 fest angestellte ihre Arbeitsplätze verlieren.

Wie das Unternehmen am Mittwoch in Göteborg mitteilte, sind davon vor allem Tochterunternehmen in den USA, Frankreich, Italien, der Ukraine, sowie Brasilien und Argentinien betroffen.

Für das vierte Quartal erwartet SKF einen Absatzrückgang um 15 Prozent gegenüber demselben Vorjahreszeitraum. 2.400 Mitarbeiter vor allem in Europa sollen zum Jahresende in Kurzarbeit gehen.

SKF beschäftigt insgesamt 42.800 Menschen und betreibt in Deutschland einen Produktionsbetrieb im bayrischen Schweinfurt mit gut 4.000 Beschäftigten sowie kleinere in Lüchow im niedersächsischen Wendland, Mühlheim/Donau, Leverkusen und Berlin. Nach inoffiziellen Angaben betrug die Gesamtzahl der deutschen Beschäftigten Ende 2007 etwa 6.000. Über die Auswirkungen auf die Beschäftigung bei deutschen SKF-Töchtern wurden zunächst keine Angaben gemacht.

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