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Laufrad Fliz Der gebückte Witz?

Niemand kann die Zukunft vorhersagen, aber jeder kann sie mitgestalten. Unter diesem Motto präsentieren Tüftler den oder das Mobilitätskonzept Fliz.

Auf den ersten Blick weckt der oder das Fliz Erinnerungen an Filme beziehungsweise Fernsehserien. Ob nun an die gebückte Haltung kurz nach der Kreuzausgabe bei "Das Leben des Brian" oder das IT von Mr. Garrison in South Park – das Fliz ist ein echter Hingucker. Das Konzept stellt laut seiner Entwickler eine Erweiterung der Mobilität im urbanen Raum dar. Ausgangspunkt ist die Laufmaschine von Karl Freiherr von Drais. Das Laufradkonzept soll demnach den menschlichen Gang aufgreifen und an die heutigen Mobilitätsansprüche anpassen.

Fliz
Fliz
Ein 5-Punkt-Gurt vereint den Fahrer mit dem Fliz.

Der Rahmen ist aus Glas- und Kohlefaser handlaminiert und bietet einen 5-Punkt-Gurt, der wiederum eine Einheit mit dem Körper des Fahrers bilden soll. Auch Gepäck soll mithilfe von waagerechten Querspanten verstaubar sein. Trotz seines völlig neuen Designs sind die Proportionen eines normalen Fahrrades erhalten worden, was das Fahren angeblich erleichtert. Am hinteren Ausfallende finden die Füße im Bedarfsfall auf schmalen Tritten Halt.

Umfrage

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Fazit

Die Zukunft kann kommen – und mit ihr zahllose Mobilitätsideen. An der des Fliz sind auf den ersten Blick keine Vorteile zu erkennen: Kein Wetterschutz wie beim Fahrrad, keine Pedale wie beim zu Fuß Gehen, kein Antieb wie bei beidem, aber dafür ein nicht wirklich bequem wirkendes Geschirr wie beim Paragliden. Die Gurte sind sicher auch nicht einfach anzulegen, vor allem wenn das Zweirad keinen Ständer bekommt. Dafür sieht die gebückte Haltung ziemlich unbequem aus. Vielleicht doch besser, wenn es solche Mobilitätsideen nicht in die reale Zukunft schaffen.