Ford entdeckt Downsizing

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Der US-Autohersteller Ford hat das Prinzip des Downsizing zum Spritsparen entdeckt. Anlässlich der kommenden Detroit Motor Show kündigte der Autobauer eine flächendeckende Einführung kleiner, aufgeladener Motoren für kommende Modelle an.

Mit dem Eco-Boost getauften Konstruktionsprinzip sollen bis zu 20 Prozent Kraftstoff gespart werden können, prognostiziert Ford-Entwicklungschef David Kuzak.

So sollen die schluckfreudigen V8-Aggregate künftig durch Vier- und Sechszylindertriebwerke mit Aufladung und Direkteinspritzung ersetzt werden. Eco-Boost soll in Modellen von Ford, Lincoln und Mercury angeboten werden.

Als erstes Serienmodell wird der Lincoln MKS ab 2009 ein entsprechendes Aggregat tragen. Dessen doppelt aufgeladener 3,5-Liter V6 wird 340 PS und 460 Nm Drehmoment leisten und damit auf V8-Niveau liegen. Bereits auf der Detroit Motor Show soll ein Ford Explorer Conceptcar mit einem Eco-Boost-Zweiliter-Vierzylinder, 275 PS und 380 Nm gezeigt werden.

Mit Eco-Boost sieht sich Ford gegenüber Hybrid-Antriebssträngen und Dieselaggregaten im Vorteil, da sich Eco-Boost-Triebwerke schneller amortisierten.

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