Ford Fiesta

Blick in die Zukunft

Foto: Beate Jeske 22 Bilder

Ford präsentiert auf der IAA in Frankfurt eine Konzeptversion des Fiesta-Nachfolgers. 2008 soll dieser auf den Markt kommen. Die seriennahe Studie namens Verve zeichnet sich in erster Linie durch den mächtigen Kühlerschlund aus, der eher an die französische Konkurrenz erinnert, in der Serienversion aber sicherlich etwas kleiner ausfallen wird.

Ansonsten bestimmt das Kinetic Design aus dem S-Max und dem neuen Mondeo maßgeblich die künftigen Fiesta-Formen. Ein Panorama-Glasdach, ein integrierter Heckspoiler und halbhoch platzierte LED-Rückleuchten runden den Gesamtauftritt ab.

Am Heck der Studie kommt zusätzlich ein spezieller Stoßfänger mit Diffusor und ein zentral sitzendes Doppel-Endrohr zum Einsatz. Durch die starke Keilform fällt das Heckfenster jedoch extrem klein aus, was eine gute Rundumsicht erschweren dürfte. Zum sportlichen Gesamteindruck passen die 18-Zoll-Leichtmetallfelgen im Zwölfspeichendesign, die mit Niederquerschnittsreifen bestückt sind.

Der kleine Ford wird auch 2008 wieder als Drei- und Fünftürer an den Start gehen. Die Außenlänge von rund 3,90 Meter bleibt nahezu unverändert, lediglich in der Breite legt der neue Fiesta etwas zu. Das Cockpit soll sich durch eine neu gestaltete Mittelkonsole, ein großes Farbdisplay, zahlreicheVerzierungen und höherwertigere Materialien auszeichnen. Bedienkonzept und Infotainmentangebot wurden ebenfalls optimiert.

Zu den Motorisierungen hält sich Ford noch bedeckt - die bestehenden Motoren reichen von einem 60 PS starken 1,3-Liter-Benziner bis hin zum 90 PS starken 1,6-Liter-Diesel, zu denen sich in Zukunft noch der 115 PS starke 1.6 Ti-VCT hinzugesellen soll.

Globale Kleinwagenfamilie

Weil der nächste Kleinwagen des Ford-Konzerns von Europa aus auch für Asien und Nordamerika entwickelt werde, gebe es noch zwei weitere Entwürfe für eine wichtige Automesse in Fernost und die Motor Show in Detroit. Danach allerdings werde aus diesem handgearbeiteten Modell eine "globale Kleinwagenfamilie", sagte Designchef Martin Smith. Je nach Marke, Markt und Modell sollen die Autos 2008 bis 2010 an den Start gehen.

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