Ford Interceptor Polizeiauto Ford
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Ford Interceptor - neues US-Polizeiauto

Ford schickt den Abfangjäger raus

Noch dominiert Ford mit dem Crown Victoria-Modell das Geschäft mit US-Polizeiautos, doch die Konkurrenz rüstet auf. Ford kontert mit dem neuen Interceptor, der 2011 nahtlos das aktuelle Polizei-Modell ersetzen soll.

In den USA sind rund 450.000 Polizeiautos im Einsatz. Etwa 75.000 davon werden jährlich ersetzt - ein lukrativer Markt, den Ford seit 15 Jahren klar dominiert. Um diese Domimanz auch künftig zu festigen, schickt Ford mit dem neuen Ford Interceptor ein neues, stark auf den Polizeieinsatz zugeschnittenes Modell in den Straßenkampf. Allerdings unterscheidet sich die Serienversion doch stark vom ehemals angekündigten Conceptcar.

Kräftige, aber verbrauchsgünstige Motoren

Besonders gefragt bei den US-Polizeikräften sind hohe Haltbarkeit und Sicherheit für die Fahrzeugbesatzung - Punkte, die sich Ford abei der Entwicklung des Interceptor dick auf die Fahnen geschrieben hat. So soll der neue Interceptor als bislang einziges Polizeiauto einen Heckaufprall mit rund 120 km/h überstehen. Front-, Seiten- und Vorhangairbags sollen die Insassen bei Überschlägen und seitlichen Kollisionen schützen.

Um auch bei Verfolgungsjagden nicht ins Hintertreffen zu geraten, stehen für den Interceptor zwei neue Motoren bereit, die den betagten 4,6-Liter-V8 mehr als adäquat ersetzen und zudem deutlich verbrauchsgünstiger sein sollen. Basisaggregat ist ein 3,5-Liter-V6 mit 263 PS, der auch mit E85 betrieben werden kann. Noch flotter geht es mit dem 3,5-Liter-Biturbo-V6 mit 365 PS voran. Eine Sechsgang-Automatik und Allradantrieb sichern die Traktion. Angepasst an die stärkeren Motoren wurden auch die Bremsen, das Kühlsystem und die Lichtmaschine verstärkt.

Innenausstattung auf den Polizeieinsatz abgestimmt

Aber auch die Innenausstattung der Interceptor-Modelle wurde auf den Polizeieinsatz zugeschnitten. Die Sitze lassen genügend Raum für die gut bestückten Gürtel der Polizisten, zudem sind sie durchstechsicher. Die Rückbank wurde zurückversetzt, die hinteren Türen öffnen weiter - damit sollen Delinquenten leichter in den Fond befördert werden können. Der Wählhebel für die Automatik wanderte ans Lenkrad und schafft so auf der Mittelkonsole Platz für polizeispezifische Ausrüstung.

Zur weiteren Ausrüstung des Ford Interceptor zählen unter anderem ein Toter Winkel-Assistent, eine Quer-Verkehr-Warnung, eine Rückblick-Kamera, ein rückwärtiges Annäherungswarnsystem, eine elektronische Stabilitätskontrolle sowie ein Ford Sync getauftes zentrales Bediensystem, mit dem die Polizisten alle Funktionen sicher steuern können.

In Produktion gehen soll der neue Ford Interceptor Ende 2011, genau dann, wenn der alte Crown Victoria ausgemustert wird.

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