Ford Köln

Schleppender Stellenabbau

Foto: Ford

Der Kölner Autobauer Ford kommt beim Stellenabbau nicht wie erhofft voran. Statt der erhofften 1.700 nehmen nur rund 1.200 Beschäftigte an einem freiwilligen Pensionierungsprogramm teil.

"Dabei handelt es sich jeweils zur Hälfte um Angestellte und Lohnempfänger", sagte Thomas Freels, Geschäftsführer des Gesamtbetriebsrats am Donnerstag (15.1.) in Köln. Die Kosten für die 500 Stellen, die nicht durch das Programm abgebaut worden seien, müssten nun an anderer Stelle gespart werden.

Nach Angaben von Ford-Sprecher Erik Walner gibt es derzeit gemeinsame Arbeitsgruppen zwischen Management und Betriebsrat, die bis Ende Februar Vorschläge erarbeiten wollen. "Wir sind optimistisch, die notwendigen Kosteneinsparungen erzielen zu können", sagte Walner. Die Zahl der Mitarbeiter der Ford-Werke AG liege derzeit bei 32.000 Beschäftigten.

Ford will nach einem Minus von 340 Millionen Euro in 2002 sowie angesichts der derzeitigen Absatzkrise durch einen strikten Sparkurs aus der Krise kommen. Dazu war auch das Pensionierungsprogramm bis zum Jahresende 2003 aufgelegt worden.

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