Ford streicht 1.700 Jobs

Foto: Ford

Der Kölner Automobilhersteller Ford will sich wegen der schlechten Absatz- und Ertragslage von 1.700 weiteren Mitarbeitern trennen.

Sie sollten noch bis zum Jahresende ihren Arbeitsplatz aufgeben, berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" unter Berufung auf Unternehmenskreise. Der Abbau wird nach Ford-Angaben ausschließlich ältere Beschäftigte treffen. Sie könnten sich an dem Abfindungs- und Pensionsprogramm beteiligen, sagte ein Unternehmenssprecher. Betriebsbedingte Kündigungen würden aber ausgeschlossen.

Am Produktionsstandort Köln sollen demnach bis Jahresende etwa 700 Angestellte die Firma verlassen; bis Ende Mai 2004 zudem rund 1.000 gewerbliche Mitarbeiter. Der Standort Saarlouis, der eine recht gute Auslastung hat, solle weitgehend verschont bleiben. Ford beschäftigt derzeit in Köln 20.600 und in Saarlouis 7.300 Mitarbeiter.

Die schwache Nachfrage mache den Schritt notwendig, sagte der Sprecher. Seit 1999 habe Ford 1,6 Millionen weniger Fahrzeuge in Deutschland verkauft. Hinzu komme ein schwieriges Wettbewerbsumfeld. Ford Europa hat allein im zweiten Quartal dieses Jahres 525 Millionen Dollar Verlust gemacht.

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