Ford F-Series Super Duty Pickup 2017

Das Zug-Monster

Ford F-Series Super Duty 2017 Foto: Ford 11 Bilder

Ford stellt die neue Super Duty Baureihe des Fullsize-Pickups vor. Die strotzt vor Superlativen bei Zugkraft und Zuladung.

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Was für ein Brecher! Mit den bei uns bekannten Pickups vom Schlage eines Ford Ranger haben Fords große Super-Duty-Modelle aus den USA eher gar nichts zu tun. Es mutet an wie ein Vergleich zwischen David und Goliath – speziell beim neuen Ford F-450.

Die Ford F-Serie ist das meistverkaufte Auto der USA überhaupt, den Löwenanteil haben dabei aber die „kleineren“ Varianten des F-150. Während die bei Bedarf mit jedem erdenklichen Luxus zur Riesenkuschelhöhle für Familien ausgestattet werden können, sind die Superduty-Modelle die echten Arbeitstiere. Was natürlich nicht bedeutet, dass es für die dicken Dinger keinen Plüsch und Pomp in der Kabine gäbe.

Fast 15 Tonnen Anhängelast

Mit der 2017er Modellpflege sorgt Ford mal wieder für Aufsehen und beansprucht für sich, in vielen Aspekten „best in class“ zu sein. Etwa bei der normalen Anhängelast, die liegt bei unbescheidenen 9,5 Tonnen. Das Attribut „normal“ kommt daher, dass die amerikanischen Fullsize-Trucks auch gerne als eine Art Sattelschlepper eingesetzt werden. Dabei werden die Anhänger über eine „Gooseneck“ (Gänsehals) genannte Aufliegerkupplung mit einer Aufnahme in der Mitte der Ladefläche verbunden. Für solche Nachläufer liegt die naximale Zuglast nun bei 14,7 Tonnen...

Generell ist der je nach Version bis zu 6,7 Meter lange Pickup kein Kind von Traurigkeit. Weder bei der Motorisierung (6,2 Liter Benziner oder 6,7 Liter Turbodiesel, beide natürlich V8) noch bei Leistung und Drehmoment. Beim Benziner geht es gerade noch als üppig durch (390 PS, 550 Newtonmeter). Beim Diesel ist es dann nur noch furchteinflößend: 1.166 Newtonmeter Drehmoment, 446 PS Maximalleistung.

Ford F-Series Super Duty 2017

Da fallen die maximal 3,5 Tonnen Zuladung (ja, Zuladung) kaum noch auf. Ford liefert die Super-Duty-Serie mit fünf verschiedenen Radständen (3,5 bis 4,3 Meter), drei verschieden großen Kabinen (wobei schon die kleinste unter europäischen Maßstäben als Zweizimmerwohnung durchgeht) und entsprechend zahlreichen Ladeflächenlängen. Zum Modelljahr 2017 wurden noch keine Preise genannt. Die noch aktuelle 2016er Version startet umgerechnet bei rund 29.400 Euro (vor Steuern) für den Super Duty 250 XL. Die Topversion, der Super Duty F-450 Platinum liegt bei einem Einstandspreis von rund 64.740 Euro.

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