Ford Syn-Us

Panzer-Studie mit Mega-Monitor

Foto: Ford 8 Bilder

Ford zeigt auf der Detroit Auto Show die Konzeptstudie Syn-Us, die auf der Plattform des Fiesta basiert und sich als urbanes Zukunftsfahrzeug versteht. Gepanzerte Geldtransporter haben die Designer inspiriert und so steht auch die Sicherheit der Studie an erster Stelle.

Im Sicherheitsmodus geparkt, werden Windschutzscheibe und Seitenfenster durch ausfahrbare Metall-Schilde geschützt. Die kleinern Fenster an der Seite und am Dach lassen sich nicht öffnen und sind sogar kugelsicher. Zugang erhält der Fahrer nur, wenn er an der B-Säule seinen persönlichen Zahlencode eintippt. Das fensterlose Heck erinnert an eine Tresortür, die sich standesgemäß über ein großes Drehrad öffnen lässt.

Bei soviel Sicherheit vor der bösen großstädtischen Welt, muss der Innenraum entsprechend gemütlich sein. Die beiden vorderen Sitze lassen sich entgegengesetzt der Fahrtrichtung drehen und bilden mit der zweisitzigen Rückbank eine Konferenzrunde. Um mehr Stauraum oder eine ebene Liegefläche zu erhalten, lassen sich die Hecksitze umklappen. Wer noch mehr Raum braucht, kann sogar die Lenksäule nebst Lenkrad im Armaturenträger verschwinden lassen. Das Highlight im Inneren den Syn-Us ist jedoch der größte jemals in einem Fahrzeug untergebrachte Flat-Screen an der Innenseite der Hecktüre. Über diesen Bildschirm können sich die Insassen DVD-Filme anschauen oder Internetseiten darstellen lassen. Der Clou: Eine Kamera nimmt das Geschehen hinter dem Fahrzeug auf und projiziert das Bild formatfüllend auf den Monitor. Beim Blick in der Rückspiegel wird dem Fahrer eine hochauflösende Nahaufnahme dieses Bildes gezeigt.

Aber auch für Mobilität hat Ford gesorgt: Der Syn-Us wird von einem 2,0 Liter Turbodiesel aus dem Mondeo angetrieben, der 134 PS entwickelt. Den Kontakt zur Straße halten 18 Zöller mit Reifen der Dimension 225/50.

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