Ford-Tarifvertrag

Erste Hürde genommen

Foto: ams

Der noch vorläufige neue Tarifvertrag für den zweitgrößten US-Autobauer Ford hat eine erste wichtige Abstimmungshürde genommen. Gewerkschaftsdelegierte aus landesweit mehr als 50 Ford-Werken votierten einmütig für die Annahme des Verhandlungsergebnisses vom Wochenende.

Dies gilt als wichtiges Signal für die notwendige Mehrheit bei den noch in dieser Woche beginnenden Abstimmungen unter den rund 54.000 organisierten Ford-Mitarbeitern.

Die Gewerkschaft erreichte in dem Tarifvertrag unter anderem, dass Ford sechs Werke weiter betreibt, die laut Sanierungsplan geschlossen werden sollten. Zwei andere Fabriken werden erst ein Jahr später als bisher vorgesehen stillgelegt, teilte die Gewerkschaft in Dearborn (Michigan) mit. Die Abstimmung über die Vereinbarung mit vier Jahren Laufzeit soll am kommenden Montag (12.11.) beendet werden.

Die Abmachung sieht wie kürzlich mit General Motors (GM) und Chrysler geschlossene Verträge unter anderem vor, dass die teure Krankenversicherung der Betriebsrentner in einen von der Gewerkschaft verwalteten Fonds eingebracht wird. Ford beteiligt sich daran, kann aber zugleich Milliardenlasten abwerfen. Weit umfangreicher als bei GM und Chrysler werden zudem Niedrig-Lohngruppen geschaffen. Für bis zu ein Fünftel der Beschäftigten darf Ford künftig die Einstiegslöhne etwa halbieren.

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