Ford USA ruft 1,2 Millionen Autos zurück

Foto: Ford

Der angeschlagene US-Autohersteller Ford hat am Donnerstag (3.8.) eine der umfangreichsten Fahrzeug-Rückrufaktionen in seiner Geschichte gestartet. In den USA müssen 1,2 Millionen Pickups, Geländewagen und Vans wegen fehlerhafter Tempomaten zurück in die Werkstätten.

Wie Ford mitteilte, besteht die Gefahr, dass Bremsflüssigkeit in das System gelangt, so dass es mit der Zeit korrodieren, überhitzen und schließlich in Brand geraten könnte. Bislang habe keine Fälle schwerer Verletzungen oder Schäden gegeben.

Von dem Rückruf sind benzin- und gasbetriebene Autos der Modelljahre 1994 bis 2002 betroffen, die mit Tempomaten ausgestattet sind. Bei den Modellen handelt es sich um den E 450 (Baujahr: 1996 bis 2002); Econoline (1994 bis1996); Excursion (2000 bis 2002); Explorer (1998); F250 (1994 bis 2002); F350 (1994 bis 2002); F450 (1994 bis 2002); F550 (1994 bis 2002) und Mountaineer (1998). Dieselfahrzeuge bleiben außen vor.

Deutscher Markt nicht betroffen

Der deutsche Markt ist nicht betroffen. Bereits im September 2005 hatte Ford 3,8 Millionen Pickups und Geländewagen der Modelljahre 1994 bis 2002 zurück in die Werkstätten gerufen. Bei diesen bestand die Gefahr von Motorbränden. Ähnliches galt für den Rückruf von 800.000 Fahrzeugen im Januar 2005.

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