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Ford

Wie man es macht, ...

Ford droht Ärger, weil der Autokonzern vergaß den Sicherheitsaspekt seiner als Zubehör angebotenen einstellbaren Pedal-Verlängerer hervorzuheben.

19.02.2002

Ford droht Ärger, weil der Autokonzern vergaß den Sicherheitsaspekt seiner als Zubehör angebotenen einstellbaren Pedal-Verlängerer hervorzuheben. Die seit drei Jahren in den USA verkauften individuell justierbaren Vorrichtungen, die es selbst sehr kleine Personen erlauben, in einem größeren Abstand zum Lenkrad zu sitzen, waren nicht nur unter kleinwüchsigen Kunden ein Erfolg.

Klage, weil Sicherheitsaspekt in der Werbung fehlte

Der US-Hersteller wird jetzt jedoch verklagt, weil er in seiner Werbung für das Hilfsmittel angeblich nicht auf einen sehr wichtigen Sicherheitsaspekt einging: Kleine Menschen können durch die verlängerten Pedale ihre Überlebenschancen bei den für sie manchmal tödlich verlaufenden Airbag-Auslösungen vergrößern. Kommt es zu Unfällen, laufen Personen, die nahe am Lenkrad und damit an der Stelle, aus der die Schutzhüllen explodieren, Gefahr, mit nahezu unverminderter Wucht getroffen werden. Dieser Umstand sei der Automobilindustrie schon seit langem bekannt, argumentiert der US-Rechtsanwalt Ron Hillerich, „besonders kleine Frauen sind von diesem Risiko betroffen, das von verlängerten Pedalen gemindert werden kann“. Hillerich vertritt die Familie einer Frau, die durch einen unfallbedingt ausgelösten Airbag getötet wurde. Ford wies die Anschuldigungen umgehend zurück.

Mindestabstand zum Airbag: 25 Zentimeter

Nach neuesten Empfehlungen der US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA sollte ein Mindest-Sicherheitsabstand von 25 Zentimetern zwischen dem Brustkorb des Fahrers und dem Lenkrad eingehalten werden – für Menschen, die aufgrund ihrer Größe nur schwer an die Pedale ihres Autos heranreichen, ein fast unmögliches Unterfangen. Zudem ist es nach einer NHTSA-Erhebung ungefähr fünf Prozent aller Fahrerinnen aufgrund ihrer Statur nicht möglich, ohne Hilfsmittel diesen Abstand einzuhalten.

Seit 1990 starben in den USA 68 Fahrer durch die Auswirkungen von Airbags, 21 von ihnen waren angeschnallt.

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