Absatzkrise

Frankreich zahlt mehr Geld für Autoindustrie

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Die französische Autoindustrie kann auf neue Hilfen vom Staat hoffen. Die Regierung sei bereit, "viel Geld" bereitzustellen, sagte Präsident Nicolas Sarkozy am Donnerstag (15.1.) vor Vertretern der französischen Wirtschaft in Vesoul.

Im Gegenzug werde der Staat allerdings der Autobranche Verpflichtungen abverlangen. "Wir werden Euch mit allen unseren Mitteln helfen", betonte Sarkozy. "Aber wir werden auch dafür kämpfen, dass die Produktionsstätten, die die französische Identität repräsentieren, erhalten bleiben."


Konkrete Maßnahmen sollen laut Sarkozy "sehr schnell" nach einem einem großen Branchentreffen am kommenden Dienstag vorgestellt werden. Laut Medienberichten soll es bei den Staatshilfen unter anderem um zinsgünstige Darlehen, aber auch um Eigenkapitalhilfen gehen. Eines der Probleme des Projekts sei allerdings die Zustimmung der EU-Wettbewerbshüter. Insbesondere die Darlehen seien schwer zu vermitteln.

Heftige Kritik übte Sakozy erneut an der 2000 eingeführten 35-Stunden-Woche. Frankreich habe seitdem 30 Prozent der Wettbewerbsfähigkeit gegenüber Deutschland verloren.

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